Als das Softwareunternehmen Maxxton feststellen musste, dass sein gemietetes Büro aufgrund einer Umwidmung wegfallen würde, beschloss es, selbst einen neuen Hauptsitz zu errichten. Gemeinsam mit seiner Tochtergesellschaft Koole Controls bezog das Unternehmen einen modernen Neubau mit einer Fläche von fast 2.000 m² in Middelburg. Die klare Architektur wird unter anderem durch horizontale Lamellen geprägt, die Sonnenschutz und Ästhetik vereinen.
Der Architekt Michaël Strenk erkannte sofort das Potenzial des Standorts. “Das Gelände bietet einen herrlichen Blick sowohl auf die Wiesen als auch auf die Stadt. Deshalb haben wir das Gebäude in Form eines Bumerangs mit einem Innenhof und einer Terrasse entworfen. So wird das Panorama optimal genutzt.”
Viel Tageslicht und ein modernes Erscheinungsbild standen im Mittelpunkt der Wünsche des Bauherrn. Das führte zu großen Glasflächen. “Ein Entwurf mit viel Glas war eine logische Wahl”, erklärt Rob Sonke, CTO von Maxxton. “Wir wollten jedoch vermeiden, dass Sonnenschutzvorrichtungen oder andere geschlossene Lösungen den Blick nach draußen behindern. So entstand die Idee, mit Lamellen zu arbeiten.”
Der Einsatz der Lamellen hatte nicht nur einen funktionalen, sondern auch einen architektonischen Mehrwert. “Sie unterstreichen die dynamische Formgebung des Gebäudes und tragen zu dem Erscheinungsbild bei, das Maxxton sich vorgestellt hatte”, ergänzt Michaël Strenk.

Storax wurde bereits früh im Prozess in die Planung und Montage der Fassadenverkleidung einbezogen. “Ursprünglich waren gebogene Lamellen vorgesehen”, erzählt Fabian Greveling, technischer Vertriebsleiter bei Storax. “Eine Machbarkeitsstudie ergab jedoch, dass diese Lösung zu teuer geworden wäre. Deshalb haben wir die horizontalen ICA-300-Icarus-Lamellen von Renson vorgeschlagen.”
Diese Lösung verbindet laut Greveling Sonnenschutz mit maximaler Transparenz. “Die Lamellen halten die hoch stehende Sommersonne ab, lassen die tiefer stehende Wintersonne herein und bewahren gleichzeitig den Blick nach draußen. Außerdem unterstreichen sie die Architektur des Gebäudes.”

Aufgrund der Lage am Wasser stellte auch die Windlast eine Herausforderung dar. Storax entwickelte daher ein spezielles Befestigungssystem, damit die Lamellen fest verankert werden konnten, ohne das klare Design zu beeinträchtigen.
“Die Reaktionen beziehen sich meist auf das Gesamtkonzept”, fasst Rob Sonke zusammen. “Aber gerade dabei spielen die Lamellen eine wichtige Rolle.”
