Die Integration von Smart Home nimmt Fahrt auf
Am Stand von MACO Benelux auf der Fensterbau Frontale gab es eine klare Botschaft: Lösungen müssen einfacher, intelligenter und breit einsetzbar sein. Diese Vision spiegelt sich nachdrücklich in der neuesten Generation von Hardware-Lösungen wider. Dirk Zwaan, Produktmanager Protect bei MACO Benelux, erläuterte die wichtigsten Neuerungen.

“Für Doppeltüren haben wir ein völlig neues Verriegelungssystem entwickelt, das für Holz, Kunststoff und Aluminium geeignet ist”, erklärt Dirk Zwaan. “Der Kern der Innovation ist die neu entwickelte Gegenverriegelung mit optimierter Bedienung. Im Kunststoffmarkt haben die Systeme bereits gut funktioniert, aber im Holzmarkt sind wir auf Unterschiede in der Profilierung und Konstruktion gestoßen.”
Mit einer Neugestaltung wird die Lösung nun besser auf die spezifischen Eigenschaften von Holztüren abgestimmt. “Auf dem Holzmarkt muss man mit einer sichtbaren Naht an der Stelle des Pumpenträgers rechnen. Daran haben wir die Technik angepasst. Damit geben wir endlich eine Antwort auf eine klare Marktnachfrage.” Die Einführung erfolgt schrittweise gegen Ende des Jahres. “Wir versprechen uns viel davon, gerade weil es einen konkreten Bedarf erfüllt.”
Modularität ist ein Schlüsselprinzip bei der Entwicklung. “Alles passt nahtlos zusammen”, sagt Zwaan. “Das gesamte Schlossprogramm ist kompatibel. Welches Schloss man auch immer wählt, es passt in dasselbe System und auf dieselbe Höhe.” Das vereinfacht die Arbeit für die Verarbeiter erheblich. “Sie müssen sich weniger Gedanken über Maße und Kombinationen machen. Das spart Zeit, verhindert Fehler und macht das System skalierbar.”

Neben den mechanischen Innovationen spielt die Digitalisierung eine zentrale Rolle. Mit Sense by MACO setzt das Unternehmen stark auf die Smart-Home-Integration. “Sense ist ein Sensor, der registriert, ob ein Fenster oder eine Tür offen, geschlossen oder verriegelt ist”, erklärt Zwaan. “Der Mehrwert liegt in der Verbindung mit Smart-Home-Systemen.”
Über das Matter-Protokoll kommunizieren die Sensoren mit verschiedenen Ökosystemen wie Apple, Google und Samsung. “Man ist nicht mehr an eine Plattform gebunden. Alles arbeitet innerhalb eines Standards zusammen.”
Damit eröffnen sich neue Möglichkeiten für Komfort, Energiemanagement und Sicherheit. “Denken Sie an ein Drehkippfenster, das bei laufender Heizung geöffnet ist; das System kann es automatisch ausschalten. Oder das Licht geht an, wenn nachts die Haustür geöffnet wird. Man kann sich auch benachrichtigen lassen, wenn eine Tür unverschlossen ist.’
Laut Swan ist Matter ein großer Schritt nach vorn. “Dieser Standard wird das Smart Home revolutionieren. Wo früher Systeme nebeneinander arbeiteten, werden sie jetzt die gleiche Sprache sprechen.” Für die Fensterrahmenindustrie hat dies große Auswirkungen. “Die Hardware wird Teil des digitalen Ökosystems des Hauses. Das macht unsere Produkte noch relevanter und zukunftssicherer.”

Eine weitere wichtige Entwicklung ist die Erweiterung von MACOs Protect-Schlössern um Lösungen für Paniktüren. “Dieses Segment wird immer wichtiger”, sagt Zwaan.
Die auf der Messe vorgestellten Lösungen basieren auf der Norm EN 179, die für Notausgänge in Nicht-Panik-Situationen gedacht ist. “Die Nutzer kennen das Gebäude und sollten es mit einer einzigen Aktion verlassen können, zum Beispiel über einen Türgriff oder eine Drucktaste.”
Darüber hinaus verfügt MACO auch über zertifizierte Lösungen für Fluchttüren gemäß den einschlägigen Normen, wodurch das Programm in einer Vielzahl von Sicherheitsanwendungen eingesetzt werden kann.
Die Basis für diese Lösungen ist die A-TS Mehrfachverriegelung, die auch mit Motorsteuerung erhältlich ist. “Das macht sie zu einer robusten und zuverlässigen Lösung.” In Kombination mit Sense sind auch Benachrichtigungen möglich, sobald eine Tür geöffnet wird, was zusätzliche Kontrolle und Sicherheit bietet.

Der rote Faden bei allen Innovationen ist die Integration von Mechanik und Digitalisierung. “Armaturen waren traditionell passiv”, schließt Zwaan. “Jetzt werden sie aktiv und kommunizieren als Teil eines größeren Systems.”
Seiner Meinung nach ist dies erst der Anfang. “Die Logik ‘wenn dies, dann das’ geht immer weiter. Denken Sie an die Verknüpfung mit Beschattung, Belüftung und Sicherheit. Alles wird immer intelligenter”.”
Fensterbau Frontale zeigte damit nicht nur neue Produkte, sondern vor allem eine klare Richtung. “Wir entwickeln nicht nur Beschläge”, so Zwaan abschließend. “Wir helfen auch, das intelligente Haus zu bauen.”
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