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Überprüfung Fensterbau Frontale

Die Fensterbau Frontale zeigte einmal mehr, wo die Fenster-, Türen- und Fassadenbranche heute steht - und vor allem, wo sie sich bewegt. Innovation, Digitalisierung und Benutzerfreundlichkeit ziehen sich wie ein roter Faden durch die Messe, wobei Hersteller und Lieferanten sowohl auf technologische Entwicklungen als auch auf regionale Marktbedürfnisse reagieren. In dieser Nachbetrachtung teilen mehrere Unternehmen ihre wichtigsten Erkenntnisse, Produkteinführungen und Visionen für die Zukunft des Sektors.

Neue Scharnierlösungen als Antwort auf europäische Unterschiede

“Bei Fensterbau Frontale liegt der Fokus für uns ganz klar auf der Weiterentwicklung von Scharnieren für Aluminiumprofile”, sagt Tonny Maes, Vertriebsmitarbeiter bei Dr. Hahn, “wir haben uns besonders auf Anwendungen für Türen mit Aufkantungen und Klemmnuten konzentriert. So können wir sowohl zylindrische Scharniere als auch voll verdeckt liegende Scharniere am gleichen Profil einsetzen.”

Laut Maes sind dies genau die Innovationen, die derzeit die meiste Aufmerksamkeit erhalten. “Das sind die beiden neuen Produkte, die wir hier zeigen und in die wir viel investieren, um sie erfolgreich auf den Markt zu bringen.”

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Auf der Fensterbau zeigte Tonny Maes, wie Dr. Hahn die Scharniertechnik für Aluminiumprofile weiterentwickelt.

Er betont, dass diese Entwicklungen stark mit den regionalen Unterschieden in Europa zusammenhängen. “Je weiter man in den Süden kommt, desto häufiger wird mit schlankeren Fensterprofilen für Türen gearbeitet, mit einer Aufkantung und Klemmnuten. In Nordeuropa sieht man dagegen häufiger flache Türen ohne diese Nuten. Das erfordert eine andere Befestigungstechnik.”

Darauf antwortet Dr. Hahn mit seinen neuen Lösungen direkt. “Mit unserem VL-Band G - wobei ‘VL’ für verdeckt und ‘G’ für Nut steht - nutzen wir diese Klemmnuten optimal aus. Das macht es möglich, diese Systeme auch in diesen speziellen Anwendungen zuverlässig und effizient zu montieren.”

Laut Maes bestätigen die Reaktionen auf der Messe die Relevanz. “Man merkt, dass es eine Nachfrage nach Lösungen gibt, die zu den lokalen Bauweisen passen. Darauf gehen wir ganz gezielt ein.”

Innovative Balustradensysteme erleichtern den Arbeitsalltag

Am Ende der Fensterbau Frontale herrschte bei OnLevel Zufriedenheit über die Art und Weise, wie das Unternehmen seine Vision vermitteln konnte. Laut Vertriebsleiter Marco Bleffert drehte sich alles um eine zentrale Botschaft: “Innovation hat nur dann einen Wert, wenn sie die tägliche Arbeit wirklich vereinfacht.” Dieser Ansatz wurde bei der Präsentation der Geländersysteme und der dazugehörigen digitalen Tools deutlich. Bleffert sah ein besonderes Interesse an Lösungen, die Schnelligkeit mit Zuverlässigkeit verbinden. Systeme wie Turboflex zeigen seiner Meinung nach, dass Zeitersparnis und Qualität Hand in Hand gehen können: “Die Monteure können deutlich schneller arbeiten, ohne Zugeständnisse an die Sicherheit oder das Aussehen zu machen.” Genau dieses Gleichgewicht erweist sich in der Praxis als entscheidend.

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Marco Bleffert von OnLevel am innovativen Balustradensystem Turboflex.

Darüber hinaus spielte die Digitalisierung eine wichtige Rolle. Mit ONLEVEL Studio setzt das Unternehmen auf einen integrierten Ansatz vom Entwurf bis zum Auftrag. “Wir beseitigen Unsicherheiten und geben dem Anwender mehr Kontrolle über den Prozess”, sagt Bleffert. Das führt zu weniger Fehlern und einem effizienteren Arbeitsablauf. Obwohl Standardisierung und Vorfertigung von zentraler Bedeutung sind, ist Flexibilität nach wie vor unverzichtbar, sagt er. “Unsere Systeme sind so konzipiert, dass sie sich leicht an projektspezifische Anforderungen anpassen lassen.” Das Fazit nach der Messe ist daher klar: “Unser Ziel ist es, unseren Kunden die Projektarbeit zu erleichtern und genau das hat sich hier bestätigt.”

Hybride Innovation als Antwort auf Nachhaltigkeit und Design

“Auf der Fensterbau Frontale haben wir ganz bewusst auf unsere neueste Entwicklung hingewiesen: das System 70 Hybrid”, sagt Salvador Gonzalez, technischer Verkaufsberater Benelux bei Cortizo. “Dieses System kombiniert einen PVC-Kern mit einer Aluminium-Außenseite und vereint damit das Beste aus beiden Welten: eine hervorragende Isolierung und eine elegante, langlebige Oberfläche.” Laut Gonzalez entspricht diese Innovation perfekt der aktuellen Marktnachfrage. “Wir sehen, dass Nachhaltigkeit und Leistung immer wichtiger werden. Mit 70 Hybrid arbeiten wir mit recycelten Materialien und bieten gleichzeitig eine wettbewerbsfähige Lösung, sowohl technisch als auch wirtschaftlich.” Das System zeichnet sich durch eine Bautiefe von 70 mm, Mehrkammerstrukturen und eine starke thermische und akustische Leistung aus, kombiniert mit einem minimalistischen Erscheinungsbild.

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Salvador Gonzalez, technischer Verkaufsberater Benelux von Cortizo, am 70 Hybrid-System.

Auch andere Systeme stießen auf der Messe auf großes Interesse. “Unsere Hebeschiebetür E 170 entspricht dem Trend zu schlanken Profilen und maximalem Lichteinfall bei sehr guten Dämmwerten. Darüber hinaus ist die A 78 dank ihrer schnellen Verarbeitung und hohen Energieeffizienz eine effiziente Lösung für großvolumige Projekte.”

Das Feedback der Besucher war laut Gonzalez äußerst positiv. “Die Menschen suchen nach Lösungen, die Design, Leistung und Nachhaltigkeit vereinen. Mit unseren Systemen zeigen wir, dass diese Kombination schon heute machbar ist.”

Montagefreundlichkeit und intelligente Technik als neuer Standard

“Bei Fensterbau Frontale lautet das Thema für uns ‘Next’: Was ist der nächste Schritt in der Technologie und Verarbeitung”, sagt Marten van Dijk, technischer Koordinator bei SIEGENIA. “Ein gutes Beispiel ist unser neuer Aluminiumbeschlag, der Alu XT. Das ist eine völlig neue Art des Beschlags.” Für den Verarbeiter bedeutet das laut Van Dijk eine deutliche Vereinfachung. “Wo man früher mit Leisten gearbeitet hat, die man einschieben musste, setzen wir jetzt einfach den Beschlag ein, drehen ihn um und klicken ihn ein. Das spart Zeit, Werkzeug und man kann besser mit Toleranzen umgehen. Außerdem muss man die Ecken nicht mehr nacharbeiten, was den Prozess erheblich beschleunigt.”

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Am SIEGENIA-Stand drehte sich alles um das Thema ‘Next’: Was ist der nächste Schritt in Technik und Verarbeitung?

Neben Aluminium setzt SIEGENIA stark auf Entwicklungen in Kunststoff und Holz. “Mit GFK-Schwellen ersetzen wir traditionelle Aluminiumlösungen. Das bringt nicht nur technische Vorteile, sondern auch eine straffere Optik, vor allem in Kombination mit Schiebetüren.” Dabei stellt SIEGENIA auch neue Schiebelösungen vor. “Mit dem EcoSlide CO arbeiten wir mit einem Parallelschiebesystem, das dank eines umlaufenden Dichtungsgummis bis zu 600 Pascal luftdicht ist. Das entspricht voll und ganz den niederländischen Anforderungen.” Auch im Bereich der Schließtechnik und Hausautomation macht SIEGENIA Fortschritte. “Unsere automatischen Schlösser stellen sich selbst ein und sorgen immer für maximale Dichtheit. Und in unserem ‘Haus der Zukunft’ hier auf der Fensterbau zeigen wir, wie Fenster und Türen vollständig in intelligente Systeme integriert werden.”

Intelligente Integration und einfache Montage zentral

“Auf der Fensterbau Frontale haben wir vor allem gezeigt, wie der Sonnenschutz immer intelligenter und integrierter wird”, sagt Elias Hernalsteen, Consultant Architectural Projects bei WAREMA. “Unsere neueste Entwicklung, der Climara W25, ist ein gutes Beispiel dafür. Dieser Sonnenschutz arbeitet mit einer Gasfeder in den seitlichen Führungen, die das Tuch auch bei großen Flächen von bis zu 30 m² perfekt gespannt hält.” Ihm zufolge liegt die Innovation nicht nur in der Leistung, sondern auch in der Anwendung und Montage. “Wir haben das System so konzipiert, dass die Wartung einfach über die obere Abdeckung durchgeführt werden kann. Auch die Montage wurde durch intelligente, einziehbare Seitenteile stark vereinfacht. Das macht es für die Installateure viel effizienter.”

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Elias Hernalsteen von WAREMA am VisioNeo Sun System.

Darüber hinaus fand die Weiterentwicklung des VisioNeo Sun-Systems große Beachtung. “Wir vereinen Sonnenschutz und Durchsturzschutz in einem integrierten Profil. Das bedeutet: ein System, eine Optik und ein Montageprozess. Man vermeidet, dass mehrere Parteien an einer Fassade zusammenarbeiten müssen, was den Bauprozess erheblich vereinfacht.” Auch im Bereich der Vorhangfassade stellte WAREMA neue Lösungen vor. “Mit unseren Plug-and-Play-Systemen für Außenjalousien und Screens kann die Montage viel schneller und näher am Glas erfolgen. Das sorgt nicht nur für ein strafferes Design, sondern auch für eine effizientere Montage.” Der rote Faden ist laut Hernalsteen klar: “Wir bringen Funktionalität, Ästhetik und einfache Installation in einem System zusammen; genau das, was der Markt heute verlangt.”

Vom praktischen Bedarf zu innovativen Lösungen für morgen

“Die Fensterbau Frontale ist für uns in erster Linie ein Ort, um Gespräche zu führen und Ideen zu testen”, sagt Thomas de Jong, gewerblich-technischer Berater bei Venster Techniek. “Wir zeigen hier nicht nur bestehende Lösungen, sondern auch Entwicklungen, die noch in Bewegung sind.” Ein gutes Beispiel ist die neue Flachprofilschwelle. “Für Flachprofile hatten wir noch keine geeignete Lösung, während diese in weiten Teilen Europas Standard sind. In den Niederlanden arbeiten wir mit vertieften Profilen, aber wenn man den Markt erweitern will, muss man auch darauf reagieren. Deshalb zeigen wir hier eine erste gedruckte Variante, um zu zeigen, wo wir hinwollen.”

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Für Window Technology war die Fensterbau Frontale vor allem ein Ort der Entdeckung, des Austauschs und der Zusammenarbeit.

De Jong zufolge liegt die Stärke in den Details. “Wir betrachten zum Beispiel die Direktverglasung und eine modifizierte Verglasungskappe, die in den begrenzten Raum eines Flachprofils passt. Das sind praktische Dinge, die bei der Anwendung den Unterschied ausmachen”. Venster Techniek stellt auch bestehende Innovationen vor, die weiter entwickelt werden. “Die untere Schwelle VTD Fire Protect ist ein gutes Beispiel dafür, ebenso wie unser neues verdecktes Scharnier für (aufrechte) Außentüren. Damit bleibt die Dichtung komplett durchgängig, was einzigartig auf dem Markt ist. Auch das Hebeschiebeelement SCHÜCO LivingSlide wird auf der Messe zu sehen sein, mit dem wir auf die wachsende Nachfrage nach hochwertigen Schiebelösungen reagieren.” Laut De Jong unterstreicht die Messe die Bedeutung der Zusammenarbeit. “Die besten Lösungen entstehen im Dialog. Hier holen wir uns Anregungen, mit denen wir Innovationen weiter vorantreiben können.”

Die Digitalisierung als Rückgrat der Fensterrahmenindustrie

“Fensterbau Frontale hat uns bestätigt, dass die Digitalisierung der gesamten Wertschöpfungskette keine Zukunftsmusik mehr ist, sondern tägliche Realität”, sagt Geschäftsführer Moritz Ebert von der 3E Datentechnik GmbH. “Unser Ziel ist es, alle Prozesse der Rahmenhersteller - vom CRM über die Auftragsabwicklung bis hin zu Logistik und Service - in einer zentralen Umgebung zusammenzuführen.”

Im Mittelpunkt steht dabei laut Ebert das ERP-System 3E-LOOK. “Aus einer Basisplattform bauen wir Module für Kalkulation, Materialwirtschaft, Montage und Web-Lösungen. Damit verbinden wir alle Ebenen in einem Unternehmen und vereinfachen die tägliche Arbeit erheblich.”

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Moritz Ebert, Geschäftsführer der 3E Datentechnik GmbH, setzt auf die Digitalisierung der gesamten Wertschöpfungskette.

Auf der Messe lag der Fokus auf konkreten Anwendungen. “Mit der neuesten Version setzen wir stark auf eine durchgängige Digitalisierung. Denken Sie an einen volldigitalen Lieferschein, der Lieferungen transparent, papierlos und effizient abwickelt.” Auch mobile Lösungen spielen eine wichtige Rolle. “Unsere Apps ermöglichen die Echtzeit-Erfassung und -Verwaltung von Prozessen auf der Baustelle, voll vernetzt mit dem zentralen System.”

Eine bemerkenswerte Innovation ist die Integration mit der Chiptechnologie. “Die Informationen in einem Fenster kommen direkt aus unserer Software. Durch das Scannen weiß das System genau, welche Komponenten verwendet wurden, wodurch Service und Wartung viel schneller und gezielter erfolgen können.”

Die Reaktionen auf Fensterbau seien eindeutig gewesen, so Ebert. “Die Kunden haben sofort erlebt, wie die Digitalisierung den Fensterbau effizienter, besser vernetzt und zukunftssicher macht.”

Intelligente Profile und digitale Innovation sind die Zukunft

“Mit ARTEVO zeigen wir, wohin die Zukunft der Kunststofffenster geht”, sagt Koen Schepens, Sales Manager Windows Solutions Benelux bei REHAU Window Solutions. “ARTEVO ist unser neuestes Premium-Fenstersystem und der Nachfolger von GENEO. Es baut auf unserer RAU-FIPRO X-Technologie auf, einem faserverstärkten Kunststoff, mit dem wir Leistungen erzielen, die man normalerweise mit Aluminium in Verbindung bringt.” “Dank dieser Technologie erreichen wir eine viel höhere Stabilität ohne Stahl. Das macht das System nicht nur langlebiger und leichter, sondern auch für größere Dimensionen geeignet. Wir erreichen ohne Stahl Flügelhöhen von bis zu 2,30 Metern, bei Hebeschiebesystemen sogar bis zu 2,90 Metern, mit Dämmwerten bis zum Passivhausniveau.”

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Koen Schepens auf der ARTEVO, dem neuesten Premium-Fenstersystem von REHAU.

Laut Schepens liegt die Stärke von ARTEVO auch in seinem Design. “Wir arbeiten mit schlanken, bündigen Profilen und vollständig verdeckten Befestigungen. Außerdem integrieren wir intelligente Lösungen wie die Kabelführung in das Profil, was die Installation und Wartung erleichtert. Durch die Digitalisierung wird diese Entwicklung noch verstärkt. ”Mit Window.ID erhält jedes Fenster über einen QR- oder RFID-Tag einen digitalen Reisepass. Dadurch haben die Nutzer sofortigen Zugriff auf alle Informationen, während die Verarbeiter ihre Logistik über Rack.ID besser verwalten können.“ Auch in puncto Design macht REHAU Fortschritte. ”Wir bieten mehrere Farbtechniken an, wie zum Beispiel Aluminiumskalen und Nasslackierung. Der nächste Schritt ist der Digitaldruck, bei dem wir Profile “drucken‘ können. Das bietet neue Möglichkeiten in Farbe und Optik.’

Unsichtbare Türen als neuer Standard in der Innenarchitektur

Auf der Fensterbau Frontale zeigte Arlu, Tochterunternehmen der Renson-Gruppe, wie Innentüren zunehmend in das Gesamtkonzept des Innenraums integriert werden. Der Schwerpunkt lag eindeutig auf Ästhetik, Minimalismus und vollständiger Integration in die Wand, wobei die Technik so weit wie möglich aus dem Blickfeld verschwindet. Das Highlight des Standes war die Invisidoor Arched, ein innovatives System für Bogentüren mit einem unsichtbaren Aluminiumrahmen. Damit antwortet Arlu auf den wachsenden Trend zu weicheren, organischen Formen in der Architektur. Während lange Zeit gerade Türen die Norm waren, ermöglicht dieses System die nahtlose Integration gebogener Formen in die Wandoberfläche ohne sichtbare Profile oder Rahmen. Das Ergebnis ist ein schlankes, minimalistisches Ganzes, in dem die Tür optisch verschwindet.

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Blickfang auf dem Stand von Arlu war die Invisidoor Arched mit einem unsichtbaren Aluminiumrahmen.

Auch im Bereich der Schiebetüren hat Arlu eine wichtige Innovation vorgestellt. Der Xperta XL Activator vereinfacht die Montage und Demontage von Unterputz-Schiebetüren erheblich. Dank dieser Erweiterung können die Türen schnell und ohne größere Änderungen an der Wand angepasst oder entfernt werden. Das erhöht nicht nur die Montagefreundlichkeit, sondern bietet auch mehr Flexibilität bei Wartung und Nachrüstung. Mit diesen Innovationen bestätigt Arlu seine Rolle als Spezialist für hochwertige, unsichtbare Innentürlösungen, die Design und Funktionalität nahtlos miteinander verbinden.

Leichter, intelligenter und ästhetisch integriert

“Auf der Fensterbau Frontale zeigen wir, wie Sonnenschutz und Fassadenveredelung immer intelligenter und benutzerfreundlicher werden”, sagt Roel Berlaen, Pressesprecher von Renson. “Mit der neuen Topfix Large machen wir einen deutlichen Schritt nach vorne in unserem Angebot an horizontalen Markisen.” Laut Berlaen liegt die Stärke vor allem in der Kombination aus Leistung und Montagefreundlichkeit. “Die Topfix Large ist bis zu 35 Prozent leichter als ihr Vorgängermodell, ohne dabei an Windbeständigkeit einzubüßen. Das macht ihn nicht nur einfacher in der Handhabung, sondern auch schneller in der Montage. Dank des Klicksystems bei der Montage und des vereinfachten Aufbaus sparen die Installateure Zeit und Mühe.”

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Roel Berlaen von Renson zeigt den Topfix Large.

Auch in Bezug auf Wartung und Flexibilität wurden Verbesserungen erzielt. “Wir arbeiten jetzt mit einem Spanngurt anstelle von zwei, was die Montage und Demontage des Gewebes erleichtert. Außerdem müssen die Clips nicht mehr in die Riemenscheibe geschraubt werden. Das macht Wartung und Austausch viel effizienter.” Darüber hinaus spielt die Haltbarkeit eine wichtige Rolle. “Wir bieten dieses System auch in einer Solarvariante an, die eine Verkabelung überflüssig macht und die Installation noch einfacher gestaltet.” Neben dem Sonnenschutz sorgte auch die neue Fassadenlösung für Aufsehen. “Mit dem hinterlüfteten Linarte BLOCK 25 Strömungsprofil verbinden wir Ästhetik und Funktionalität. Damit sind die Lüftungsöffnungen vollständig in das vertikale Fassadendesign integriert, ohne die klaren Linien zu unterbrechen.” Berlaen bringt es auf den Punkt: “Wir entwickeln Lösungen, die Technik, Design und Benutzerfreundlichkeit nahtlos miteinander verbinden.”

Digitale Beschleunigung als neuer Standard

“Fensterbau Frontale zeigt deutlich, dass sich die Branche inmitten einer digitalen Beschleunigung befindet”, sagt Paul Thyssen, Vertriebsleiter von Forterro Fenster und Türen. “Mit dem Übergang von Orgadata zu Forterro setzen wir konsequent auf integrierte Softwarelösungen, die die gesamte Wertschöpfungskette unterstützen.” Laut Thyssen spielt Quotila dabei eine Schlüsselrolle. “Mit dieser cloud-nativen Plattform zielen wir speziell auf den Wohnungsmarkt. Quotila bringt Konfiguration, Vertrieb und Produktion in einem digitalen Workflow zusammen. Damit schaffen wir einen echten ‘digitalen Turbo’, bei dem die Prozesse schneller, konsistenter und fehlerfrei ablaufen.” Diese Beschleunigung ist seiner Meinung nach für den Markt unerlässlich. “Unternehmen wollen schneller Angebote erstellen, effizienter produzieren und besser auf Kundenwünsche reagieren. Indem wir alles in eine Plattform integrieren, verkürzen wir die Vorlaufzeit und steigern die Produktivität erheblich.”

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Mit der neuen Cloud-nativen Plattform Quotila bringt Forterro Konfiguration, Vertrieb und Produktion in einem digitalen Workflow zusammen.

Neben Quotila bleibt Logikal ein wichtiger Pfeiler im Portfolio. “Logikal konzentriert sich mehr auf den kommerziellen Markt und Aluminiumanwendungen. Zusammen bieten diese Lösungen ein komplettes Ökosystem für Wohn- und Versorgungsprojekte”.”

Auf der Messe lag der Schwerpunkt auf der weiteren Integration und der Benutzerfreundlichkeit. “Wir zeigen, wie digitale Prozesse nahtlos integriert werden können, vom ersten Kundenkontakt über die Produktion bis zur Auslieferung. Das sorgt nicht nur für Effizienz, sondern auch für mehr Kontrolle und Transparenz.”

Für Thyssen ist die Schlussfolgerung klar: “Die Digitalisierung ist keine Option mehr, sondern eine Voraussetzung, um als Unternehmen wettbewerbsfähig zu bleiben.”

‘Perfektes Zusammenspiel von Hardware und Dichtung

“Fensterbau Frontale war für uns der Moment, um zu zeigen, was herauskommt, wenn zwei Spezialisten ihre Kräfte bündeln”, sagt Jean-Paul Batenburg. “Die Zusammenarbeit zwischen Deventer Profielen und Roto ist wirklich ein ‘perfect match’ zwischen Dichtung und Beschlag, und das ist die Basis für Lösungen, die nachweislich in nachhaltigen und komfortablen Gebäuden besser funktionieren.”

Dabei gehe es um mehr als nur um Produktentwicklung. “Deventer Profielen bringt hochwertige Dichtungslösungen ein, während Roto stark in der Beschlagtechnik ist. Durch die Kombination dieser Kompetenzen entsteht ein integriertes System, das in der Praxis besser funktioniert und einfacher zu verarbeiten ist.”

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Jean-Paul Batenburg von Deventer Profiles: “Gebäude sollten energieeffizient, komfortabel und zuverlässig sein.”

Laut Batenburg machen die wachsenden Anforderungen im Bausektor eine solche Zusammenarbeit wichtiger denn je. “Gebäude müssen energieeffizient, komfortabel und zuverlässig sein. Die Luftdichtheit spielt dabei eine Schlüsselrolle. Eine gute Luftdichtheit verhindert Energieverluste und trägt direkt zu einem gesunden Raumklima bei.”

Besonders auffällig war auf der Messe das Interesse an Gesamtlösungen. “Die Besucher suchen nicht mehr nach einzelnen Komponenten, sondern nach Systemen, die nahtlos zusammenarbeiten. Das haben wir deutlich an den Reaktionen auf die Kombination von Deventer Profielen und Roto gesehen.”

Die Schlussfolgerung danach ist eindeutig. “Wenn man zusammenarbeitet, kann man Innovationen beschleunigen und neue Standards setzen. Mit diesem gemeinsamen Ansatz zeigen wir, wie man Leistung, Komfort und Nachhaltigkeit strukturell verbessern kann.”

Nachhaltigkeit und Materialinnovation gehen Hand in Hand

“Auf der Fensterbau Frontale zeigen wir vor allem, wie Deceuninck Aluminium und Kunststoff immer näher zusammenbringt”, sagt Erwin de Voys, kaufmännischer Leiter für die Niederlande bei Deceuninck. “Mit Systemen wie Decalu (Aluminium) und Elegant (Kunststoff) schaffen wir eine kohärente Geschichte, die Design, Leistung und Nachhaltigkeit miteinander verbindet.” Laut De Voys liegt der Schwerpunkt in diesem Jahr stark auf der Energieeffizienz und dem Materialeinsatz. “Wir achten explizit auf U-Werte, LCA-Bewertungen und die Gesamtnachhaltigkeit unserer Systeme. Mit Elegant ThermoFibra gehen wir in dieser Hinsicht einen wichtigen Schritt. Dieses Profil, das mit Glasfaser statt mit Stahl verstärkt ist, ist deutlich leichter und bietet gleichzeitig hervorragende Dämmwerte.”

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Erwin de Voys, kaufmännischer Leiter Niederlande von Deceuninck, auf der Elegant ThermoFibra.

Diese Gewichtsreduzierung schlägt sich direkt in der praktischen Anwendung nieder. “Weil das System leichter ist, werden die Beschläge weniger belastet und die Montage ist einfacher. Das Einhängen von Türen und der Einbau von Zargen geht schneller und effizienter, was ein großer Vorteil für unsere Kunden ist.” Darüber hinaus spielt der Kreislaufgedanke im Portfolio eine immer größere Rolle. “Mit unserem Phoenix-Programm führen wir Profile ein, die zu 100 Prozent aus recyceltem Kunststoff bestehen. Das bedeutet, dass die Materialien von Altprodukten vollständig wiederverwendet werden.” Darin sieht Deceuninck die Zukunft der Branche. “Wir verbinden innovative Technologie mit zirkulärem Denken. Das passt perfekt zu unserem Motto ‘Solutions that matter’: Lösungen, die wirklich einen Unterschied machen, heute und morgen.”

KI und Digitalisierung geben den Takt für die Zukunft vor

“Die Fensterbau Frontale ist ohne Zweifel die wichtigste Messe der Welt für unsere Branche”, sagt Klaes-Marketingleiter Torsten Schrader. “Hier kommt wirklich die ganze Welt zusammen, von China bis Kanada. Für uns als Softwareanbieter geht es nicht nur darum, zu präsentieren, sondern vor allem darum, sich zu treffen, Kontakte zu knüpfen und Beziehungen zu vertiefen.” Laut Schrader standen dieses Jahr zwei Themen im Mittelpunkt: Digitalisierung und künstliche Intelligenz. “Die Digitalisierung beschäftigt die Branche schon seit einigen Jahren und wird es auch weiterhin tun. Die Unternehmen schauen immer kritischer auf ihre Prozesse: was kann schneller, was kann effizienter gemacht werden, wo können Gewinne erzielt werden?” Hinzu kommt der Aufstieg der künstlichen Intelligenz, der seiner Meinung nach alles beschleunigt. “Wir stehen noch ganz am Anfang. Niemand weiß, wohin diese Entwicklung geht, denn das Wachstum ist so exponentiell. Genau deshalb ist es so wichtig, jetzt einzusteigen”.”

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Torsten Schrader von Klaes ist der Meinung, dass die KI eine enorme digitale Dynamik erzeugt.

Klaes antwortet darauf mit einem eigenen AI Hub. “Dieser arbeitet mit führenden Large Language Models wie ChatGPT, Gemini und Perplexity zusammen”, erklärt Schrader. “Darüber hinaus können Anwender auf alle verfügbaren Informationen innerhalb der Klaes-Software sowie der Microsoft-Umgebung zurückgreifen. Und wir stehen nicht still: Noch in diesem Jahr werden wir dies mit Daten aus dem ELO Dokumentenmanagementsystem und dem CRM-System weiter ausbauen.” Diese breite Integration macht seiner Meinung nach den Unterschied aus. “Die Anwender haben sofortigen Zugriff auf Dokumente, Kundendaten und Geschäftsinformationen, und das in einer noch nie dagewesenen Geschwindigkeit. KI wird so nicht zu einem eigenständigen Werkzeug, sondern zu einem integralen Bestandteil des täglichen Arbeitsprozesses.” Die Botschaft an den Markt ist klar. “Unternehmen, die KI ignorieren, riskieren den Anschluss zu verlieren. Wer jetzt einsteigt, spart Zeit, erhöht den Komfort und kann letztlich die Kosten deutlich senken.”

Starker Fokus auf PVC- und Hybridproduktion

“Mit Fensterbau Frontale wollen wir deutlich zeigen, dass die Voilàp-Gruppe auch im Bereich der PVC-Werkzeugmaschinen ein ernstzunehmender Akteur ist”, sagt Bas Ladestein, Regionaldirektor Voilap Benelux. “Mit der Aufnahme von Stürtz in unsere Gruppe verfügen wir über ein besonders komplettes und leistungsstarkes Portfolio.” Laut Ladestein lag der Fokus auf der Messe bewusst auf PVC-Lösungen. “Wir präsentieren hier prominent unsere Marken Someco und Stürtz, darunter moderne CNC-Bearbeitungszentren und Schweißlösungen für PVC-Profile. Gleichzeitig zeigen wir auf großen Bildschirmen auch die Breite unserer Gruppe, unter anderem mit Technologien von emmegi, tekna und elumatec.” Die Strategie von Voilàp dreht sich um die Bündelung von Wissen und Kapazitäten. “Indem wir unsere Kräfte weltweit bündeln, können wir unseren Kunden Komplettlösungen anbieten, von der Bearbeitung über die Montage bis zur Automatisierung. Das spiegelt sich in den Maschinen wider, die wir hier zeigen, wie zum Beispiel voll integrierte Linien zum Sägen, Fräsen und Schweißen von Fenster- und Türprofilen.”

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Bas Ladestein, Regionaldirektor Voilàp Benelux, zeigte, dass Voilàp ein ernstzunehmender Akteur im Bereich PVC-Werkzeugmaschinen ist.

Eine wichtige Entwicklung sei das Aufkommen von Hybridanwendungen. “Während die Nachfrage früher hauptsächlich aus dem PVC-Markt kam, sehen wir jetzt ein zunehmendes Interesse aus dem Aluminiumsektor. Das bedeutet, dass die industrielle Produktion und die Automatisierung immer wichtiger werden, auch für Hybridsysteme”.”

Die Botschaft von Voilàp ist klar. “Wir schauen nach vorne und reagieren auf diese Entwicklung. Unsere Maschinen sind sowohl für PVC- als auch für Hybridlösungen geeignet und unterstützen die Hersteller bei einer effizienten, zukunftssicheren Produktion.”

Das Hybridsystem bietet ein optimales Gleichgewicht zwischen Isolierung, Stabilität und Aussehen

“Die Fensterbau Frontale stand für uns ganz im Zeichen von ‘Fit for the Future’”, sagt Country Manager Remco van Overdijk von Kömmerling Niederlande. “Wir zeigen, wie wir unsere Partner mit Lösungen unterstützen, die die Produktion erleichtern, den Materialeinsatz reduzieren und gleichzeitig wirtschaftliche Vorteile bringen.” Friedhelm van den Berg, Vertriebsleiter Kömmerling Deutschland, verweist auf die Stärke des neuen Hybridkonzepts. “Das Besondere an einem Hybridsystem ist, dass es von außen wie ein Aluminium-Fensterrahmen aussieht, man aber von den Vorteilen einer industriellen Kunststofflösung profitiert. Das macht es möglich, einen günstigeren Aluminium-Fensterrahmen zu produzieren, genau das, was der Markt verlangt.”

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Country Manager Kömmerling Niederlande, Remco van Overdijk (rechts) und Vertriebsleiter Nord-West Deutschland, Friedhelm van den Berg von Kömmerling Deutschland am WarmCore Hybridsystem.

Im Mittelpunkt dieser Entwicklung steht das neue WarmCore-System. “Wir kombinieren einen PVC-Kern mit einer Aluminium-Außenschale”, sagt Van den Berg. “Diese Konstruktion bietet ein optimales Gleichgewicht zwischen Isolierung, Stabilität und Aussehen.” Laut Van Overdijk liegt die Stärke des Systems auch in seiner breiten Anwendbarkeit: “WarmCore kann im Prinzip in ganz Europa eingesetzt werden. Für die Niederlande arbeiten wir jetzt mit einem unserer Partner, Smits Kozijnen, an einer Variante mit Stopper, so dass die Montage auf einem Konstruktionsrahmen möglich wird.” Die Reaktionen auf der Messe bestätigen die Richtung, so die beiden. “Die Besucher suchen nach konkreten Lösungen, die Nachhaltigkeit und Effizienz zusammenbringen”, sagt Van Overdijk. “Mit WarmCore und unserem ‘Fit for the Future’-Programm zeigen wir, wie Innovation direkt zu besserer Leistung, nachhaltigen Produkten und einer stärkeren Wettbewerbsposition beiträgt.”

Intelligente Schließtechnik und neue Lösungen für Benelux

“Bei Fensterbau Frontale haben wir uns ganz klar auf Innovationen konzentriert, die den Benelux-Markt direkt ansprechen”, sagt Marco Pels, Geschäftsführer FUHR Benelux. “Innerhalb unseres PVC-Sortiments zeigen wir erneut die 835, jetzt aber erweitert um eine neue gebogene Türlösung für Doppeltüren im Wohnbereich.” Laut Pels reagiert FUHR damit auf konkrete Marktanforderungen. “Im privaten Bereich gibt es einen steigenden Bedarf an zuverlässigen und benutzerfreundlichen Lösungen für Doppeltüren. Mit unserer neuen Faltenbalglösung 846 für Kunststofftüren gehen wir einen wichtigen Schritt in diese Richtung. Was wir hier zeigen, ist noch ein Prototyp, den wir in der nächsten Zeit weiter optimieren werden.”

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Auf der Fensterbau bot Marco Pels von FUHR (hier mit einer Marketingassistentin) eine Menge interessanter Neuigkeiten für den Benelux-Markt.

Auch bei anderen Materialanwendungen werden Schritte unternommen. “Wir stellen neue Verschlussteile für Holz vor, speziell für den Typ 10 der Serie 835. Diese sind auch für stumpfe Holztüren geeignet und bieten dem Verarbeiter zusätzliche Flexibilität.” Darüber hinaus wird das Smart Access-Sortiment weiter ausgebaut. “Wir haben jetzt auch einen Fingerscan integriert, der die Zutrittskontrolle noch einfacher und sicherer macht.” Der rote Faden ist laut Pels klar. “Wir entwickeln Lösungen, die auf Komfort, Sicherheit und einfache Handhabung eingehen. Damit bieten wir Systeme, die perfekt zur täglichen Praxis unserer Kunden in den Benelux-Ländern passen.”

Design und marktorientierte Individualisierung als treibende Kraft

“Die Fensterbau Frontale ist der Ort, an dem wir zeigen, wie wir sowohl auf internationale Trends als auch auf lokale Marktbedürfnisse reagieren”, sagt Bas van den Eerenbeemt, Leiter Service & Entwicklung bei GEALAN. “Unter dem Motto ‘Designed for You’ zeigen wir Lösungen, die nicht nur technisch richtig sind, sondern auch zu Designentwicklungen und länderspezifischen Anforderungen passen.” In dieser Kombination, so Van den Eerenbeemt, liege die Stärke von GEALAN. “Wir präsentieren hier unser komplettes Portfolio für Europa, übersetzen es aber immer auf länderspezifische Anwendungen. In den Niederlanden werden zum Beispiel Lösungen wie das Hafen-City-Fenster stark nachgefragt, das den akustischen Anforderungen an gehörlose Fassaden gerecht wird. Nach jahrelanger Vorbereitung stellen wir jetzt fest, dass der Markt sich wirklich auflockert, mit großen Projekten, bei denen diese Lösung zum Einsatz kommt.”

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Laut Bas van den Eerenbeemt von GEALAN besteht in den Niederlanden eine starke Nachfrage nach Lösungen wie dem Hafen-City-Fenster.

Auch bei den Farben und Oberflächen sieht GEALAN deutliche Verschiebungen. “In der Architektur geht der Trend zu warmen, natürlichen Tönen wie Bronze, Champagner und kupferähnlichen Farben. Mit neuen Oberflächen wie Pearl Orange reagieren wir direkt darauf”. Er unterstreicht auch die Bedeutung der Zusammenarbeit. “Wir suchen nicht nach Kunden, die nur einen Lieferanten wollen, sondern nach Partnern, mit denen wir gemeinsam Lösungen entwickeln. Dies spiegelt sich auch in unseren digitalen Tools und Systemlösungen wider, die Design und Ausführung näher zusammenbringen. Kurz gesagt: Durch die Kombination von Design, Technologie und Marktkenntnis machen wir wirklich einen Unterschied.”

Automatisierung und Innovation beschleunigen die Fertigungsverfahren

“Fensterbau Frontale bestätigt uns, dass die Nachfrage nach Automatisierung und intelligenter Produktionstechnik weiter steigt”, sagen Niels und Cees van Essen von Kruba. “Wir sehen, dass die Kunden immer nachdrücklicher nach Lösungen suchen, die ihre Produktion effizienter und konsistenter machen.”

Ihrer Meinung nach sind die Entwicklungen bei Partnern wie Urban und Thorwesten besonders hervorzuheben. “Bei Urban sehen wir eine interessante Innovation in der Eckpolitur, wo automatische Dreh-Kipp-Eckscharniere eingebaut werden. Das System bohrt vor, entfernt die Folie und schraubt das Eckscharnier direkt an den Rahmen. Diese Art von integrierter Lösung spart enorm viel Zeit und weniger Handarbeit.”

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Niels (links) und Cees van Essen von Kruba an den Messeständen ihrer Partner Urban und Thorwesten.

Auch die Fortschritte bei Thorwesten werden als wichtig erachtet. “Das neue Stahlsägezentrum ist eine Antwort auf den wachsenden Bedarf an Automatisierung beim Schneiden von Bewehrungsstahl. Das Besondere daran ist, dass die Maschine selbst servogesteuert ist, um den Schnittdruck auf der Grundlage des Widerstands des Sägeblatts anzupassen. Dadurch werden Fehler vermieden und die Zuverlässigkeit erhöht.”

Darin sieht Kruba einen klaren Trend für die Branche. “Die Kombination aus Automatisierung, Prozesssicherheit und Integration von Abläufen wird immer wichtiger. Die Kunden wollen Komplettlösungen, die mehrere Schritte in einem Prozess zusammenführen. Diese Messe zeigt daher, dass technologische Innovationen direkt zu einer effizienteren und zukunftssicheren Produktionsumgebung beitragen.”

Vier Welten vereint in einer Vision der Zukunft

“Auf der Fensterbau Frontale haben wir mit unserem rund 600 Quadratmeter großen Stand ganz bewusst vier Welten zusammengeführt”, sagt Dominik Mathes, Leiter des Produktmanagements bei Aluplast. “In der roten Zone zeigen wir unsere Türsysteme aus Kunststoff und Aluminium, während wir in der petrolgrünen Zone unsere Schiebelösungen präsentieren, von klassischen Systemen bis hin zu SmartSlide und Hebeschiebetüren.” Laut Mathes geht es aber vor allem um die Verbindung zwischen diesen Lösungen. “In der grauen Zone zeigen wir Aluminium- und Hybridsysteme, aber das Herzstück unserer Präsentation ist die beige Zone mit unserer Neo-Plattform. Das ist unsere PVC-Basis, mit der wir eine große Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten und Kombinationen realisieren können.”

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Dominik Mathes, Leiter des Produktmanagements bei Aluplast, zeigte auf der Fensterbau, dass Aluplast für die nächste Generation von Fenster- und Türlösungen bereit ist.

Diese Neo-Plattform fügt sich nahtlos in die breitere Strategie von Aluplast ein. “PVC und Aluminium funktionieren technisch unabhängig voneinander, aber zusammen ergeben sie ein harmonisches Fassadenbild. Das ist genau das, was der Markt verlangt: Flexibilität bei der Materialwahl ohne Kompromisse bei der Ästhetik oder Leistung. Das Interesse auf der Messe bestätige diesen Kurs, so Mathes. ”Die Architektur verlangt zunehmend nach großen Glasflächen, schlanken Profilen und einem einheitlichen Erscheinungsbild. Mit unseren Systemen können wir diese “grenzenlosen Öffnungen‘ realisieren und gleichzeitig die Energieeffizienz sicherstellen.’ Die Botschaft von Aluplast ist klar. ”Unser Slogan “neo.one75.next‘ unterstreicht, dass wir Plattformen entwickeln, die beide Welten verbinden und dass wir bereit sind für die nächste Generation von Fenster- und Türlösungen.’

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