Wer ein Haus renoviert, betrachtet das Gesamtbild: Fenster, Fassaden und Dächer, aber auch eine Haustür, die ins Auge fällt. Bei Frager bildete dies die Grundlage für eine neue Kollektion von Türfüllungen, inspiriert vom Hausstil der Zwischenkriegszeit – einem der bekanntesten Haustypen in den Niederlanden. Im Land gibt es Millionen von Häusern aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Diese werden derzeit gründlich renoviert, doch oft ist es schwierig, eine Haustür zu finden, die sowohl technisch modern als auch architektonisch passend ist. Frager bietet die Lösung.
Frager ist seit über 40 Jahren auf die Entwicklung und Herstellung von Türfüllungen aus Aluminium und PVC spezialisiert. ‘In Innovation investieren’ sind für das Familienunternehmen aus Wielsbeke (Belgien) keine leeren Worte. Es reagiert stets auf die neuesten Trends und scheut keine Herausforderung, um seinen Kunden zu helfen. Die neue Kollektion von Türpaneelen, inspiriert vom Stil der Zwischenkriegszeit, ist erneut ein Beispiel dafür.
Früher war die Haustür oft nur ein rein funktionales Element, doch für Frager ist sie ein wesentlicher Bestandteil der Architektur. Gerade bei älteren Häusern trägt diese Tür zur Identität der Fassade bei.

“Eine gelungene Renovierung unterstreicht den Charakter eines Hauses, anstatt ihn zu verwischen. Deshalb haben wir uns nicht für eine generische Kollektion entschieden, sondern für Entwürfe, die zur Architektursprache der niederländischen Wohnviertel aus der Zwischenkriegszeit passen”, erklärt Franck De Munster, Architekt und Geschäftsführer von Frager. “Wir haben auch nicht nach einer wörtlichen Kopie der historischen Türen gesucht. Wir wollten vor allem die typischen Merkmale und den Charme bewahren, aber mit der Leistungsfähigkeit einer modernen Außentür: Das war die Herausforderung. Charakteristische Flächenaufteilungen, Reliefs, Glaspartien und subtile Details bilden die Grundlage der Entwürfe. Gleichzeitig erfüllen die Türfüllungen die heutigen Anforderungen hinsichtlich Dämmung, Nachhaltigkeit und Wartungsfreundlichkeit.”
Diese neue Serie von Frager umfasst vier Modelle: Bakema, Berlage, Blom, Dudok. Jedes Modell bietet eine eigene Interpretation der reichen niederländischen Designgeschichte. Die Namen beziehen sich auf Architekten, die eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der niederländischen Wohnarchitektur gespielt haben.
Die Markteinführung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem der Renovierungsmarkt weiterhin besonders lebhaft ist. Vor allem in den Niederlanden investieren Eigentümer in großem Umfang, um ihre Wohnungen energieeffizienter zu gestalten, wobei oft mehrere Gebäudeteile gleichzeitig in Angriff genommen werden.
“Die Nachfrage nach ästhetisch durchdachten Sanierungslösungen steigt. Während früher vor allem technische Leistungen ausschlaggebend waren, spielen heute auch Architektur und Optik wieder eine wichtige Rolle”, erklärt der Geschäftsführer. “Eigentümer möchten ihr Zuhause aufwerten, ohne dass es dabei seinen Charakter verliert. Dieses Bedürfnis hören wir immer häufiger in Gesprächen mit Architekten, Tischlern und Endkunden.”

Die ersten vier Modelle wurden vorgestellt, doch das Projekt ist noch lange nicht abgeschlossen. Frager betrachtet diese Sammlung nämlich als ein erstes Kapitel im Rahmen einer umfassenderen Auseinandersetzung mit der niederländischen Wohnarchitektur.
“Jede Stadt und jedes Stadtviertel erzählt eine andere Geschichte. Bei Besuchen in niederländischen Gemeinden entdecken wir immer wieder neue Fassadendetails, Türtypen und architektonische Merkmale. Das bietet noch jede Menge Inspiration für zukünftige Entwicklungen”, erklärt De Munster. “Mit dieser Kollektion wollen wir nicht nur auf eine konkrete Marktnachfrage eingehen, sondern auch zeigen, dass moderne Türfüllungen perfekt zur Erhaltung der architektonischen Identität beitragen können. Eine Haustür mag zwar wie ein kleiner Bestandteil eines Hauses erscheinen, doch sie prägt das Straßenbild oft stärker, als es auf den ersten Blick erkennbar ist.”

