Während der Polyclose-Messe erregte ein Ausstellungsmodell am Stand von Teleflex BV aus Tiel besondere Aufmerksamkeit: Sirius. Betriebsleiter Jesse Verheem erklärt, wie dieses innovative Produkt perfekt in das breit gefächerte Fachwissen im Bereich der Fensterautomatisierung und der natürlichen Lüftung passt.
Die Stärke des kompakten elektrischen Fensterhebers Sirius liegt laut Verheem vor allem in seinem schlanken Design und der unsichtbaren Montage. Die Montagebügel verschwinden vollständig im Gehäuse, so dass keine überstehenden Teile am Rahmen sichtbar sind. “Das ist ein deutlicher Unterschied zu vielen herkömmlichen elektrischen Fensteröffnern”, sagt Verheem.

Ein wichtiges technisches Merkmal von Sirius ist der einstellbare Kettenhub. Der Fensteröffner kann auf unterschiedliche Öffnungshübe eingestellt werden, von etwa 130 mm bis maximal 400 mm. “Dadurch kann die Lüftung auf die jeweilige Anwendung abgestimmt werden”, erklärt Verheem. “In manchen Situationen reicht ein kleiner Spalt aus, während in anderen Fällen eine größere Öffnung gewünscht ist.” Die Doppelgliederkette liefert eine Kraft von 300 N und wird elektronisch überwacht. Die Schließposition muss nicht manuell eingestellt werden, sondern wird über einen elektronischen Endschalter gesteuert. Die Elektronik greift auch im Falle einer Überlastung ein. “Das erhöht sowohl den Bedienungskomfort als auch die Zuverlässigkeit”, sagt Verheem.
Was Sirius extra auszeichnet, ist der Grad der Personalisierung. Für dieses Modell sind Abdeckkappen aus Aluminium erhältlich, die in jeder beliebigen Farbe lackiert werden können. “Während Fensteröffner traditionell auf Weiß, Schwarz oder Grau beschränkt sind, können Sie hier wirklich mit dem Design des Rahmens oder der Inneneinrichtung mitgehen”, sagt Verheem. “Denken Sie an Bronze, Dunkelblau oder eine bestimmte RAL-Farbe. Das macht es einfacher, den Öffner optisch in den Fensterrahmen oder die Inneneinrichtung zu integrieren.”

Obwohl Sirius das neueste Modell der Reihe ist, steht es laut Verheem nicht allein. “Wir achten immer auf die praktische Anwendung. Ein Produkt muss in das Gesamtlüftungs- und Steuerungskonzept eines Gebäudes passen.”
Ein gutes Beispiel ist die Bibliothek in IJsselstein. Dort wurde vor einigen Jahren eine Renovierung durchgeführt, bei der die Fenster motorisiert wurden, um das Raumklima zu verbessern. “Der Wunsch war einfach: frische Luft, ohne dass die Mitarbeiter ständig die Fenster manuell bedienen müssen”, sagt Verheem.

Bei diesem Projekt wurden elektrische Fensteröffner der ACK-Serie gewählt, die an Drehkippfenstern an zwei Fassaden eingesetzt werden. Die Bedienung erfolgt per Funk, mit separaten Kanälen pro Fassade. “Dies gab der Bibliothek eine ausreichende Kontrolle, während das System technisch zu viel mehr in der Lage ist”, sagt Verheem. “Die Integration mit Gebäudemanagementsystemen oder Sensoren für Wind und Regen ist problemlos möglich.”
Dank der motorisierten Fenster blieb die Bibliothek auch an heißen Sommertagen angenehm zu nutzen. “Normalerweise musste man die Fenster schließen, wenn die Innentemperaturen hoch waren. Jetzt bleibt das Klima angenehm, allein durch die clevere natürliche Belüftung. Die Reaktion der Bibliothek spricht Bände; sie sagen, sie hätten das schon viel früher tun sollen.”