Innovation und die Anpassung an Marktveränderungen erfolgen gemeinsam mit Partnern. “Das Gleiche gilt für Herausforderungen – auch diese bewältigt man gemeinsam”, erklärt Geert Vanlommel, Brandmanager bei Novatech, der Muttergesellschaft von Twinbond. Bei einer Partnerveranstaltung in Ermelo ging der Innovator und Experte Peter Kuindersma auf eine Baubranche im Wandel ein; anschließend war in einer entspannten Runde Zeit für eine Innovation aus vergangenen Zeiten: die Variomatic.
Novatech und Twinbond haben in den letzten Jahren an ihrem Erfolg gearbeitet, der Umsatz wächst. Der Grund dafür ist einfach: Das Unternehmen bindet Partner eng in die Entwicklung neuer Produkte ein, unter anderem für den Fassadenbau. Darüber hinaus konzentriert sich beispielsweise Twinbond nicht nur auf große Märkte und standardisierte Produkte, sondern wagt es auch, Zeit und Geld in Produkte für kleinere Marktsegmente zu investieren. Das wissen sowohl die Fachhändler als auch die Anwender auf der Baustelle zu schätzen. Frederik De Kegel, Business Development Manager: “Der gesamte Markt ist auf der Suche nach einer Neuausrichtung, Veränderungen sind gefragt, und das erfordert eine enge Zusammenarbeit mit den Baustellen, den Fabriken, den Architekten und dem Handel. Genau das ist unser Ziel, und deshalb organisieren wir auch diese Partnerveranstaltung.“.
”So bleiben wir am Puls des Marktes.“

Der ‘Wandel’, von dem De Kegel spricht, umfasst mehrere Aspekte. Die Baubranche muss sowohl nachhaltiger werden als auch ihr Volumen steigern, Letzteres insbesondere in den Niederlanden. Das erfordert intelligenteres und effizienteres Arbeiten. Gute Produkte, wie die spezialisierten Klebesysteme von Twinbond, gehören dazu. Gleiches gilt für die Unterstützung der Anwender. “Wir sind eine der ersten Marken, die einen QR-Code auf der Verpackung haben. Damit verknüpfen wir unter anderem Videos über das Produkt und dessen Funktionsweise.”
Im Zusammenhang mit dem Wandel, von dem De Kegel spricht, zeichnet sich laut Experte Kuindersma noch eine Herausforderung ab. “Die größte Gewissheit, die die Baubranche – einschließlich des Fassadenbaus – hat, ist die Ungewissheit. Außerdem stelle ich fest, dass sich die Rolle der Akteure in der Baukette verändert, und das erfordert Zusammenarbeit.”
Die immer strengeren Anforderungen an die Nachhaltigkeit sind ein Grund für die Unsicherheit: “Ein Produkt kommt irgendwann zum Eigentümer zurück. Dann muss man ein Produkt, wie beispielsweise eine Fassadenplatte, auch wieder abnehmen können. Dies wird mehr Beachtung finden, erfordert aber auch Zusammenarbeit. Daher ist es sinnvoll, mehr Akteure in die Produktentwicklung einzubeziehen. Nur so findet man heraus, was die Kunden wollen. Das Gleiche gilt für die Abstimmung von Projekten im Bereich des Fertigteil-, Modul- und Industriebaus.” Jede Bauweise erfordert einen anderen Ansatz und damit auch bestimmte Techniken, beispielsweise beim Verkleben von Produkten.


Was Kuindersma in seinem Vortrag besonders hervorhebt, ist die sich wandelnde Rolle der Akteure in der Lieferkette. “Betrachten Sie also Ihre Rolle als Lieferant, Händler oder Nutzer und überlegen Sie, mit wem Sie dabei zusammenarbeiten möchten.” Genau auf diese Zusammenarbeit setzt auch Twinbond. Klaas Jochems, Vertriebsleiter BeNeLux: “Wir wollen einen aktiven Dialog mit Partnern führen, international ausgerichtet, aber überall mit lokalen Partnern.” Dabei liegt der Fokus stark auf gemeinsamer Innovation, wie De Kegel erklärt: “Im Hinblick auf schnellere Arbeitsabläufe versprechen wir uns viel von einem neuen Produkt, das speziell für das Verkleben von Steinimitatstreifen entwickelt wurde. Dazu wird es in Kürze weitere Informationen geben. Das ist nur ein Beispiel, denn es sind noch viele weitere Innovationen in der Pipeline.”