Bei Hydro, der Muttergesellschaft von SAPA, denkt man daher nicht nur nachhaltig, sondern handelt auch schon seit geraumer Zeit nachhaltig. Der weltweite Marktführer für Aluminiumlösungen möchte durch eine erhebliche Reduzierung der CO2-Fußabdruck bei der Herstellung und Wiederverwendung von Aluminium aus Altprodukten. So werden beispielsweise die Schiebefenster und Vorhangfassaden der Marke SAPA aus Hydro CIRCAL 75R-Material aus recycelten Altprodukten hergestellt. Hydro REDUXA-Material aus recycelten Altprodukten mit extrem niedrigem CO2-Fußabdruck bildet die Grundlage für die Fenster und Türen im Sortiment.
Hydro ist einer der größten Hersteller von Primäraluminium und ein wichtiger europäischer Lieferant von stranggepressten Produkten, unter anderem für Kunden aus der Baubranche. Die Muttergesellschaft der Marke SAPA hat sich bewusst dafür entschieden, keine umweltschädlichen Materialien zu verwenden und auch den CO2-Emissionen während des Produktionsprozesses werden extrem niedrig gehalten.
“Wir stellen fest, dass unsere Gesellschaft von der sogenannten ‘Label-Krankheit’ heimgesucht wird. Bei Hydro glauben wir fest an Labels und Zertifikate, zum Beispiel Cradle-2-Cradle (C2C), aber nur, wenn der Kunde auch weiß, was er dafür bekommt”, sagt Roger Cremer, Country Manager Benelux für die Marke SAPA.

“Außerdem bin ich überzeugt, dass man das leckerste Brot immer noch direkt beim Bäcker kauft. Hydro stellt auch das Primäraluminium für die Herstellung seiner Profile her. Da dieser Produktionsprozess sehr energieintensiv ist, haben wir in den letzten Jahren erheblich investiert, um unsere Produktionsanlagen zu optimieren und die CO2-Fußabdruck deutlich zu reduzieren. Seit dem dritten Quartal des vergangenen Jahres verwenden wir für die Herstellung unserer Fenster und Türen Hydro REDUXA Pre-Consumed oder noch nie zuvor verwendetes Aluminium, eine Legierung mit einem Fußabdruck von 4,0 kg CO2 pro kg produziertem Aluminium – ein Viertel des weltweiten Durchschnitts. Die Profile der Schiebefenster und Vorhangfassaden werden wiederum aus Hydro CIRCAL 75R hergestellt, einem Aluminium, das zu mindestens 75 % aus Post-Consumer-Schrott besteht und einen CO2 pro Kilogramm Aluminium hat.”
Hydro verwendet daher auch Fenster, Türen und Fassaden von Gebäuden, die das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben, um neue Aluminiumbausysteme herzustellen. Dafür wird nur 5% der Energie verbraucht, die für die Primäraluminiumproduktion benötigt wird, und auch die CO2-Emissionen werden erheblich reduziert.
“Wir wissen, dass weltweit 200 Millionen Tonnen Aluminium in Gebäuden vorhanden sind. Aluminium ist unbegrenzt haltbar und kann endlos wiederverwendet werden, ohne an Qualität und Eigenschaften zu verlieren. Deshalb haben wir in zwei Recyclinganlagen in Europa investiert, nämlich in Dormagen (Deutschland) und Clervaux (Luxemburg), die fragmentierte, sortierte und aufbereitete Post-Consumer-Schrottabfälle aus dem Bauwesen wieder in den Kreislauf zurückführen. Dank der revolutionären Behandlung des angelieferten Schrotts ist die Qualität des Hydro CIRCAL 75R Post-Consumer-Materials identisch mit der von Primäraluminium”, erklärt Cremer.

“Zunächst wurde diese Legierung für die Herstellung der Vorhangfassadensysteme NRGY 62 und Elegance 52 verwendet. Im Frühjahr 2020 haben wir auch mit der Produktion von Schiebefenstern aus den Serien Confort Smartline und Confort 160 auf Basis von post-consumed Aluminium begonnen. Wir stellen fest, dass Architekten, ob auf Wunsch der Auftraggeber oder nicht, zunehmend zirkuläre Produkte in ihren Lastenheften vorschreiben. SAPA kann ihnen passende Lösungen anbieten.”