Wird Turboflex der neue Standard werden?
Mit einer dreitägigen Veranstaltung in Emmerich stellte OnLevel Ende Februar die Markteinführung von Turboflex, dem neuen Befestigungssystem für Glasbalustraden, in den Mittelpunkt. Vom 25. bis 27. Februar begrüßte das Unternehmen Händler, Metallbetriebe, Glasunternehmen und andere Interessierte aus dem In- und Ausland, um die Innovation nicht nur zu zeigen, sondern vor allem auch selbst zu erleben. Diese Praxisnähe enthielt sofort den Kern der Markteinführung: Turboflex wurde für die Realitäten auf der Baustelle entwickelt.
Die drei Vorführtage standen ganz im Zeichen von einfacher Installation, Geschwindigkeit und Kontrolle. Die Besucher hatten die Möglichkeit, das System selbst auf einer speziellen Teststrecke in der Produktionshalle auszuprobieren, wo Turboflex neben anderen Systemen platziert war. Damit entschied sich OnLevel ausdrücklich dafür, das System nicht nur mit technischen Behauptungen vorzustellen, sondern ein spektakuläres Live-Erlebnis zu bieten, bei dem die Installateure den Unterschied in der Praxis sofort spüren konnten.

Turboflex ist der Nachfolger von Flexfit und laut OnLevel der nächste Schritt in der Entwicklung von modularen Glasgeländersystemen. Die bisherigen Systeme waren zwar schon besser als herkömmliche Lösungen, hatten aber in der Praxis immer noch mit den bekannten Montageproblemen zu kämpfen: Zeitverlust durch Ausrichten, begrenzte Toleranz bei Abweichungen der Glasdicke, schwierige Anpassungen und zusätzliches Handling an schwer zugänglichen Stellen. Genau in diesen Punkten macht das neue Turboflex jetzt den Unterschied.
Das Wesen des neuen Systems besteht darin, dass sich das Glas nicht mehr an das Profil anpassen muss, sondern sich das System der Position des Glases anpasst. Dank eines internen Drehmechanismus wird der flache Kontakt an der richtigen Stelle hergestellt, was eine präzisere und schnellere Arbeit ermöglicht. Dies erleichtert das Ausrichten der Scheiben von Hand, auch in beengten Arbeitssituationen oder wenn ein Monteur allein arbeitet. Außerdem kann das System von der Benutzerseite aus verstellt werden, was an Balkonen und Kanten deutliche praktische und sicherheitstechnische Vorteile bietet.


Laut Iwan Oude Luttikhuis, Geschäftsführer/Eigentümer der OnLevel GmbH, ist Turboflex das Ergebnis einer jahrelangen Entwicklung, die auf Signalen aus dem Markt beruht. “Unsere Arbeit geht von einer Wunschliste aus, die sich aus vielen Gesprächen auf dem Markt ergeben hat”, sagt er.”
Dieser Entwicklungsansatz steht im Einklang mit den Fragen, die sich derzeit auf dem Markt stellen. Die Arbeitskräfte sind knapp, der Druck auf die Planung nimmt zu und die Ausfallkosten müssen gesenkt werden. Iwan: “In einem solchen Kontext verlagert sich der Schwerpunkt vom reinen Profilpreis auf die gesamte Montageleistung vor Ort. Genau hier positionieren wir Turboflex: als ein System, das die Montagezeit verkürzt, den Reparaturaufwand begrenzt und mehr Vorhersehbarkeit in den Prozess bringt.”

Auch das Format der Veranstaltung unterstrich diese Botschaft. Der erste Tag konzentrierte sich auf bestehende Händler aus Europa, der zweite auf Kunden von Kunden des Netzwerks - d.h. hauptsächlich Endverbraucher - und der dritte auf neue Interessenten. Damit machte OnLevel deutlich, dass Turboflex nicht nur für große Akteure relevant ist, sondern auch für kleinere Verarbeiter und Montageunternehmen interessant sein kann, die mit weniger Mitarbeitern mehr Arbeit erledigen müssen.
Die sehr gut besuchte Einführung in Emmerich war also mehr als nur eine Produkteinführung. OnLevel präsentierte Turboflex nachdrücklich als Antwort auf eine breitere Marktnachfrage: Glasgeländer schneller, sicherer und griffiger zu montieren. Und genau das war es, was die Atmosphäre während der drei Tage so stark machte: Es handelte sich nicht nur um ein Versprechen auf dem Papier, sondern um eine Innovation, die sich auf der Baustelle überzeugend bewähren musste: eine neue Realität auf der Baustelle.
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