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Licht und Schatten - Rückblick auf die BAU München

Licht und Schatten - Rückblick auf die BAU München

Nach jeder Messe ziehen Organisatoren und Aussteller eine Bilanz. Die Organisatoren der BAU München zum Beispiel blicken zufrieden auf eine Ausgabe zurück, die genauso viele Besucher wie 2017 verzeichnete. Beim Scharnierhersteller Dr. Hahn hinken sie mit zwei Gedanken hinterher. Zum einen sank die Zahl der Besucher am Stand um rund 15 %, zum anderen war die Qualität der Kontakte deutlich höher.

Die BAU München ist nach wie vor ein Treffpunkt für Fachleute aus der ganzen Welt. Während die Deutschen die Messe in diesem Jahr vor allem ab dem dritten Tag zu besuchen schienen, waren die Besucher aus Fernost und Asien bereits an den ersten beiden Messetagen massiv vertreten. Die Asiaten interessierten sich vor allem für Aufsatzscharniere wie die neue Türband 4 AT-Serie, die noch in diesem Jahr auf den Markt kommen wird. "Unser neues Rollenband AT wiederum war der Anziehungspunkt für die deutschsprachigen Besucher", sagt Gebietsverkaufsleiter Tonny Maes.

"An sich ist das auch keine neue Tatsache. Knopfscharniere sind sehr stark im Kommen, vor allem in unseren traditionellen Märkten. In anderen Ländern entscheiden sich die Menschen immer noch hauptsächlich für Aufputzscharniere, obwohl auch dort allmählich das Interesse an Rollbandscharnieren wächst."

Enttäuschende Zahlen am ersten und letzten Börsentag

Bei Dr. Hahn bedauert man vor allem die enttäuschenden Besucherzahlen am ersten und letzten Messetag. "Es wurde schon mehrfach darauf hingewiesen, dass die Veranstalter einen dieser Tage einfach streichen könnten. Wenn man bedenkt, dass einige Unternehmen bereits am Samstag während der Öffnungszeiten der Messe Mitarbeiter nach Hause schicken und sogar den Stand schließen, sagt das genug", so Maes. "Interne Statistiken bei Dr. Hahn zeigen, dass 65 % der Besucher am Samstag nicht auf der Suche nach Informationen über die Produkte sind, sondern nur Kugelschreiber und Zollstöcke sammeln wollen."

Qualität vor Quantität

Die Zahl der Besucher am Stand von Dr. Hahn war um etwa 15 % niedriger als bei der vorherigen Ausgabe 2017, und dies ist ein Trend, der auch schon bei Polyclose zu beobachten war. Die Qualität der Kontakte hingegen wird immer besser. "Wir ziehen Qualität der Quantität vor", schließt Tonny Maes. "Wir werden auch bei der Ausgabe 2020 von Polyclose in Gent wieder mit einem eigenen Stand vertreten sein, an dem die Besucher das bestehende Sortiment und innovative Entwicklungen kennenlernen können." 

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