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Der erste Klick bestimmt den Rahmen

Der erste Klick setzt den Rahmen

Vom digitalen Vertrieb zur Produktion: Zusammenspiel moderner Softwareprozesse bei Fensterbau Frontale

Die Fensterbau Frontale 2026 bestätigte einen Trend, der die Branche schon lange prägt: Effizienz entsteht nicht mehr nur durch einzelne Softwarelösungen, sondern vor allem durch durchgängige, aufeinander abgestimmte Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Dies wurde auch in den Gesprächen am Stand von Forterro deutlich. In Nürnberg präsentierte das Unternehmen erstmals gebündelt, was in den letzten Monaten zusammengewachsen ist: Unter der neuen Business Unit Forterro Windows & Doors werden die etablierten Lösungen von Orgadata und Business Micros nun gemeinsam positioniert, wobei der Fokus klar auf Integration statt Insellösungen liegt.

Für Forterro stand auf der Frontale vor allem ein Thema im Mittelpunkt: die Markteinführung von Quotila, einer cloudbasierten CPQ-Plattform (Configure, Price, Quote), die den Verkaufsprozess in der Fenster- und Türenbranche neu strukturiert und visuell unterstützt. Während klassische Systeme oft erst nach dem Aufmaß ansetzen, unterstützt Quotila bereits beim ersten Kundengespräch. Mit der Plattform können Produkte regelbasiert konfiguriert, visuell dargestellt und direkt bepreist werden. Quotila ist komplett webbasiert und erfordert keine lokale Installation. Das vereinfacht den Beratungsprozess: Statt abstrakter Beschreibungen können geplante Elemente direkt dargestellt werden - mit fotorealistischen 2D- und 3D-Ansichten und mit dem Home Visualiser sogar in der konkreten Gebäudeumgebung. So kann der Kunde viel schneller verstehen, was ihn erwartet, und die Entscheidung wird erleichtert.

Ein zentral verwalteter Masterkatalog bildet das technische Rückgrat von Quotila. In ihm werden Profile, Gläser und Beschläge einheitlich und nach festen Regeln erfasst, so dass die Anwender stets mit aktuellen Daten arbeiten und Konfigurationen technisch korrekt aufbauen können. Quotila ist bewusst modular und skalierbar aufgebaut und lässt sich an unterschiedliche Rollen und Organisationsformen anpassen, vom Systemanbieter über den selbstständigen Verarbeiter bis hin zu Unternehmen mit komplexen Vertriebs- und Partnerstrukturen. Die Grundlagen bleiben gleich: eine konsistente Datenbasis, die Vertriebs- und Planungsprozesse zuverlässig unterstützt.

Der erste Klick bestimmt den Rahmen 1

Dass digitale Prozesse nicht beim Angebot aufhören, zeigen auch die Entwicklungen rund um Logikal 14. Die neueste Version von Logikal bündelt mehrere Themen, die derzeit in vielen Unternehmen eine Rolle spielen. Auf großes Interesse stieß zum Beispiel der integrierte PCF-Rechner (Product Carbon Footprint), mit dem der produktspezifische Carbon Footprint bereits in der Konstruktionsphase ermittelt werden kann. Nachhaltigkeit und Dokumentation werden so frühzeitig in den Prozess einbezogen. Darüber hinaus unterstützt Logikal die digitale Erfassung der feuerfesten WPK (werkseigene Produktionskontrolle), was den steigenden Anforderungen an Nachweisbarkeit und Dokumentation insbesondere im Projekt- und Fassadenbau entgegenkommt. Weitere Optimierungen betreffen Kalkulation, Berichtswesen und 3D-Ansichten. Hier steht weniger die einzelne Funktion im Vordergrund, sondern vielmehr die spürbare Erleichterung der Arbeitsabläufe.

Für den Übergang zur Produktion präsentierte Forterro aktuelle Updates von Unilink zur Maschinensteuerung und des Produktionsmanagementsystems Logikal MES. Der Fokus liegt dabei auf stabilen und zuverlässigen Produktionsprozessen. Stabilität, Leistung und Benutzerfreundlichkeit sind hier entscheidend und machen sich direkt an der Maschine bemerkbar. Optimierte Schnittstellen und besser abgestimmte Prozesse zwischen Engineering, Produktionsplanung und CNC-Maschinen tragen dazu ebenso bei wie Leistungssteigerungen in Onboard 8 und eine weiterentwickelte Sicherheitsarchitektur.

Die eigentliche Innovation wurde im Zusammenspiel der Systeme gesehen. Über die gesamte Prozesskette hinweg - vom Vertrieb über das Engineering bis hin zur Produktion - wurde deutlich, wie Systeme zunehmend miteinander integriert werden. So präsentierte Forterro auf der Fensterbau Frontale 2026 nicht einzelne Produktinnovationen, sondern einen Ausblick darauf, wie integrierte Softwarelandschaften helfen können, die wachsende Komplexität im Fenster-, Türen- und Fassadenbau in Zukunft beherrschbar zu machen.

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