Die Digitalisierung verbessert Effizienz, Komfort und Qualität. Auch bei der Planung, dem Bau und dem Betrieb von Immobilien ist eine intelligente Haustechnik unverzichtbar. Haupttreiber dafür ist die stetig steigende Nachfrage nach Energieeffizienz, Kosteneinsparungen und Nachhaltigkeit. Digital gesteuerte Gebäude, so genannte Smart Buildings, sind nicht länger eine Vision für futuristische Städte, sondern Realität. Ein Beispiel dafür ist der Gewerbepark Metroloq mit verschiedenen digitalen Features, darunter die Zutrittslösung von WILKA.
Nach einer zweijährigen Planungs- und Bauphase wurde in Nordrhein-Westfalen der Gewerbepark Metroloq eingeweiht. Er ist einer von sieben Gewerbeparks der Kölner Tochtergesellschaft des Immobilienentwicklers Metropol Immobiliengruppe. Auf einer Fläche von 31.100 m², wovon 18.000 m² bebaut sind, hat Metroloq ein Areal mit Büro-, Lager- und Parkflächen sowie verschiedenen digitalen Angeboten geschaffen. Das Projekt umfasst insgesamt 15 Hallen und soll nicht nur flexibel und vielseitig für die Mieter sein, sondern auch
auch erschwinglich.
Das macht den Park nicht nur für etablierte Werte attraktiv, sondern auch für kleine Unternehmen oder Existenzgründer, denen die Einrichtungen die Möglichkeit bieten, ihr Geschäft zu geringen Kosten zu starten und auszubauen. Ob Blumenhändler, Modegeschäft oder Logistikdienstleister, das innovative Projekt bietet den 56 Mietern einen Ort, an dem sie ihr Geschäft entwickeln können. Das Konzept sieht unterschiedlich große Hallen mit verschiedenen Funktionen (Büro- und/oder Lagerflächen) vor. Sie können je nach den Wünschen der Mieter angepasst werden. Der hohe Digitalisierungsgrad spart nicht nur Zeit und Kosten, sondern erhöht auch die Sicherheit und den Komfort.
Für die Digitalisierung holte Metroloq mit der Kölner ROCKETHOME GmbH einen erfahrenen IoT-Experten an Bord. Neben der Beratung und Erstellung der Smart Use Cases übernahm der Spezialist auch die Konzeption und Umsetzung. Zur digitalen Ausstattung gehören Lichtsteuerung, Bewegungsmelder, Temperaturanzeigen, E-Ladestationen, Paketstationen und eine Zutrittslösung von WILKA.
"Wir haben verschiedene digitale Zutrittslösungen auf dem Markt verglichen", sagt Yüksel Sirmasac, Geschäftsführer von ROCKETHOME. "WILKA hat uns nicht nur mit seiner Kompetenz und Produktqualität überzeugt. Auch die gesamte Zusammenarbeit war vom ersten Gespräch an von Zuverlässigkeit und Vertrauen geprägt."
Gemeinsam mit dem WILKA-Händler Keycept Sicherheitstechnik aus Mönchengladbach hat ROCKETHOME rund 90 elektronische Zylinder mit Bluetooth-Schnittstelle im Gewerbegebiet installiert und in Betrieb genommen. Mit der smarten Zutrittslösung von WILKA können die Mieter beispielsweise ihre Türen und Tore für Lieferanten und Mitarbeiter von überall aus öffnen und schließen, ohne dass jemand auf dem Gelände sein muss. Das ist besonders praktisch für Unternehmer, die oft unterwegs sind und deshalb nicht immer vor Ort sind, wenn eine Lieferung eintrifft.
Mieter können die Zutrittslösung von WILKA und alle anderen smarten Funktionen auf dem Gelände einfach und bequem über die ROCKETHOME-App bedienen und verwalten. Ein großer Logistikdienstleister, Mieter eines XL-Lagers, spart sich zum Beispiel lange Wege durch die Hallen, weil er die vielen Anlieferungstore und die Flurbeleuchtung über die App steuern kann. Für Vermieter und Verwalter steht die ROCKETHOME Property Manager App zur Verfügung, mit der sie Mietflächen und den Zugang zu Wallboxen effizient verwalten können. Doch die Apps können noch mehr. Funktionen wie integrierte Serviceformulare und Posteingänge ermöglichen eine direkte und einfache Kommunikation zwischen Mieter und Vermieter über die Apps.
Der modulare Aufbau des Parks und die digitale Vernetzung der verschiedenen Gebäudeteile sind bei den Mietern beliebt. Auch die Tatsache, dass sich bisher kein Mieter zurückgezogen hat und die Nutzer die Funktionen dankbar annehmen, zeigt, dass dies der richtige Weg ist. Mit der zunehmenden Nachfrage nach Digitalisierung in allen Lebensbereichen wird deutlich, dass dies auch ein wichtiger Faktor bei der Planung neuer Projekte ist.
"Neubauten ohne smarte Funktionen sind eigentlich nicht mehr denkbar", sagt Johannes Koza, Leiter Smart Building & Nachhaltigkeit bei Metropol. "Smart ist für uns kein Add-on, sondern Teil des Metropol-Standards."
Ein kurzer Ausblick auf die weiteren Pläne von Metropol und ROCKETHOME ist vielversprechend: Aufgrund des positiven Feedbacks soll das aktuelle Equipment auch für zukünftige Projekte erhalten bleiben. Außerdem sollen bestehende Projekte rückwirkend digitalisiert werden. Für künftige Projekte werden auch andere Optionen in Betracht gezogen, wie die Installation von Photovoltaikanlagen auf Dächern.