Innovation und Design bei modernen Tür- und Fensterbeschlägen
Auf der Fensterbau Frontale in Nürnberg präsentierte HOPPE eine Reihe von Innovationen im Bereich Tür- und Fensterbeschläge. Im Mittelpunkt des Standes standen technische Innovationen, exklusives Design und smarte digitale Lösungen. So wurde deutlich, wie sich der Beschlag zu einem wichtigen Bestandteil moderner Architektur und zeitgemäßen Wohnkomforts entwickelt. Projektberater Angelo van Aken führte die Besucher an den wichtigsten Innovationen vorbei und erläuterte die Anwendungen für den niederländischen Markt.
“Eine der auffälligsten Innovationen ist das MiniLock”, sagt Van Aken. “Das ist im Grunde ein Tagesschloss ohne Schließzylinder.” Mit dieser Lösung können Innentüren (Toiletten- oder Badezimmertür, Schlafzimmertür, Bürotür) ohne sichtbare Schlüsselöffnung verschlossen werden.
“Man verriegelt den Griff mit einem Schieber an der Griffrosette und schließt die Tür ab. Das Tolle ist, dass alles unauffällig in den Beschlag integriert ist. Man braucht also keine Aussparung mehr für einen Schlüssel oder ein Toilettenschloss.”
Laut Van Aken passt dies perfekt zum Trend zu minimalistischen Innenräumen. “Architekten und Kunden wollen immer engere Lösungen. Mit diesem System ist es möglich, Innentüren optisch ruhiger zu gestalten, ohne Kompromisse bei der Funktionalität einzugehen.” Gleichzeitig bleibt die Sicherheit gewährleistet: “Von außen kann die Tür mit einer Notentriegelung geöffnet werden, was sie auch praktisch macht.”

Neben der Technik spielt auch das Design eine immer wichtigere Rolle. “Wir haben zwei neue Messinggriffe eingeführt: Venezia und Firenze”, sagt Van Aken. “Das sind echte Hingucker.”
Er sagt, dass die Wahl von Messing kein Zufall ist. “Messing ist in den Niederlanden eindeutig auf dem Vormarsch. Es strahlt Luxus und Wärme aus und passt gut zu den aktuellen Einrichtungstrends”. Die Griffe sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich, zum Beispiel in klassischem Messing, Rotkupfer und Bronze.
“Man muss bedenken, dass Messing schwerer ist als Aluminium oder Edelstahl”, fügt er hinzu. “Das Schloss in der Tür muss dafür geeignet sein. Das ist eine wichtige Überlegung für den Verarbeiter”.”
Auch strukturierte Farben sind auf dem Vormarsch. “Nicht mehr nur glatte Farben, sondern Oberflächen mit einer spürbaren Struktur. Das sieht man sowohl bei Innentürbeschlägen als auch bei Sicherheitsbeschlägen. Das gibt ein bisschen mehr Charakter.”

Auch innerhalb der bestehenden Serien wurden wichtige Schritte unternommen. “Die Serie Los Angeles gab es bereits in Messing, aber wir haben sie jetzt auch in Aluminium herausgebracht”, sagt Van Aken.
Diese Entscheidung hat vor allem praktische Gründe. “Aluminium ist teurer und widerstandsfähiger gegen bestimmte Bedingungen. Besonders in Küstenregionen empfehlen wir Aluminium gegenüber Edelstahl. Edelstahl ist nicht vollständig resistent gegen salzige Luft oder Chlordämpfe.”
Aus diesem Grund wird Aluminium auch in Schwimmbädern, Wellnessbereichen und anderen Nassbereichen eingesetzt. “Mit einer Oberfläche im Edelstahl-Look behält man das Aussehen bei, hat aber eine bessere Leistung”, sagt er.”

Ein klarer Trend auf der Messe ist die Integration digitaler Technologie. “Der ConnectSense-Fenstergriff ist ein gutes Beispiel dafür”, erklärt Van Aken. “Er zeigt an, ob ein Fenster offen, geschlossen oder gekippt ist, und kann sogar einen Einbruchsversuch signalisieren.”
Neu ist die Kombination mit der SecuForte-Technologie. “Damit muss man erst den Griff drücken und gleichzeitig drehen. Ohne diese Aktion passiert nichts.” Das bietet sowohl Komfort als auch zusätzliche Sicherheit. “Kinder können das Fenster nicht so leicht öffnen und Einbrecher können den Stift nicht von außen manipulieren.”
Die Verknüpfung mit Smart-Home-Systemen macht das System besonders interessant. “Man kann zum Beispiel einstellen, dass sich die Heizung automatisch ausschaltet, wenn ein Fenster geöffnet ist. Alles kann über eine App überwacht und gesteuert werden.”

Fensterbau Frontale hat damit deutlich gemacht, dass sich die Rolle der Beschläge verändert. “Wir bewegen uns immer mehr von einzelnen Produkten zu integrierten Gesamtlösungen”, so Van Aken abschließend. “Und das kann man jetzt ganz konkret an allem sehen, was hier präsentiert wird.”
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