Bei Lecot, dem Marktführer für Baubeschläge, Werkzeuge und Befestigungselemente, geht eine Ära zu Ende. Nach einem Vierteljahrhundert Karriere legt Rik Lecot am 4. Februar 2026 seine operativen Aufgaben nieder. Unter seiner Leitung wandelte sich das Unternehmen von einem lokalen Anbieter zu einem internationalen Großhändler, der für Fachleute der Fenster-, Türen- und Fassadentechnik unverzichtbar ist.
Der Rücktritt von Rik Lecot stellt einen wichtigen Wendepunkt in der Geschichte des Unternehmens dar. Viele Jahre lang war er das entscheidende Bindeglied zwischen dem historischen Familiencharakter des Unternehmens und der notwendigen Vergrößerung nach der Übernahme durch Lieven Santens. Seine Vision war ausschlaggebend für die Position, die Lecot heute in der belgischen und niederländischen Baubranche einnimmt.

Rik Lecot's Fachwissen in der Welt der Hardware war, bevor er in das Familienunternehmen eintrat. Im Jahr 2000 brachte er wertvolle Erfahrungen von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Arthur Anderson und dem Teigwarenhersteller Normbau mit. In seiner Rolle als Co-CEO an der Seite von Philippe De Veyt übernahm er die Verantwortung für Akquisitionen und Vertrieb.
Bis 2023 lenkten sie gemeinsam die Strategie. Der Schwerpunkt lag dabei auf einem gesunden Gleichgewicht zwischen aggressivem Wachstum und der Beibehaltung der menschlichen Note. Für die Kunden in der Fenster- und Fassadenbranche bedeutete dies die Professionalität eines großen Konzerns mit der Zugänglichkeit eines lokalen Partners.

Die Zahlen, die Rik Lecot hinterlässt, sprechen für sich. Als er sein Amt antrat, hatte die Organisation gerade einmal vier Niederlassungen. Heute können die Fachleute nicht weniger als 91 Zweige über Belgien und die Niederlande verteilt. Diese Expansion war entscheidend für den Bedarf an Just-in-time-Lieferungen für Installateure und Bauunternehmer.
Neben der räumlichen Erweiterung wurde auch das Angebot stark ausgeweitet. Rik Lecot leitete strategische Initiativen zur Stärkung der Beziehungen zum Sektor:
* Lecot auf Tournee: Eine Initiative, die Hersteller, Lieferanten und Verarbeiter physisch zusammenbringt.
* STROXX: Die erfolgreiche Einführung der Hausmarke, die eine Qualitätsalternative für verschiedene Werkzeuge und Verbrauchsmaterialien bietet.
“Nach 25 intensiven und besonders spannenden Jahren ist dies der richtige Zeitpunkt, die Fackel weiterzureichen”, sagte Rik Lecot. “Lecot ist heute ein starkes und gesundes Unternehmen, das von Menschen mit Visionen und Engagement getragen wird.”

Operative Führung liegt nun vollständig in den Händen des CEO Pieter Morisse, der seit 2023 an der Spitze des Unternehmens steht. Für die Partner in der Fenster- und Türtechnologie wird sich in Sachen Zuverlässigkeit nichts ändern. Der Fokus liegt weiterhin auf Professionalisierung, nachhaltigem Wachstum und Optimierung der Lieferkette.
Pieter Morisse unterstreicht die Bedeutung seines Vorgängers: “Rik hat dazu beigetragen, das Fundament zu legen, auf dem Lecot heute steht. Sein Unternehmergeist, seine Vision und sein menschenorientierter Ansatz bleiben in der DNA unserer Organisation spürbar. Wir bauen auf diesem Fundament auf, mit Respekt vor der Vergangenheit und einem klaren Blick in die Zukunft.”
Obwohl Rik Lecot die Türen seines Heule-Büros hinter sich schließt, verschwindet sein Fachwissen nicht aus dem Sektor. Er bleibt aktiv als Mitglied der Direktorium von Lecot. Er behält auch seine Mandate in verschiedenen Aufsichtsräten von Einkaufsorganisationen, denen Lecot angeschlossen ist, und beeinflusst so weiterhin den Hardware- und Hardware-Einkaufsmarkt auf strategischer Ebene.
Schlüsselzahlen eines Marktführers
Die Organisation, die Rik Lecot operativ verlässt, ist ein unverzichtbarer Akteur für den Baufachmann im Jahr 2026:
* Niederlassung: 1888 (Diksmuide).
* Umsatz 2025: Mehr als 279 Millionen €.
* Reichweite: 110.000 Produkte, von denen 40.000 direkt ab Lager verfügbar sind.
* Personal: Über 750 Mitarbeiter.
* Eigentum: Eigentümer sind die Familien Anne und Françoise Santens.
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