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Erweiterung De Klapwiek Rotterdam. Optopper(t) in Holz
Der KLAPWICH hat auf seiner gesamten Länge 44 neue Wohnungen erhalten.

Erweiterung De Klapwiek Rotterdam. Optopper(t) in Holz

Durch die Aufstockung der obersten Etage eines Wohngebäudes mit einem zusätzlichen Wohngeschoss kann die Zahl der Wohnungen in werkseitig vorgefertigter Holzbauweise rasch erhöht werden. Das beweist die Aufstockung des Dachs des Altenwohnheims De Klapwiek in Rotterdam mit 44 Wohnungen in Holzbauweise. Projektarchitektin Willeke Smit vom Architekturbüro EGM in Dordrecht sagt: “Wenn man den gesamten Plan bis auf die Ebene der Nägel ausarbeitet, kann man die Bauzeit auf der Baustelle auf ein Minimum reduzieren und die Belästigung der Bauarbeiter minimieren.”

Es ist hinlänglich bekannt. Unter anderem aufgrund von knappem und teurem Bauland, Netzengpässen, Personalmangel und langwierigen Verfahren wird zu wenig gebaut, vor allem im sozialen Wohnungsbau. Untersuchungen zeigen, dass durch Aufstockung bis 2030 rund 100.000 zusätzliche Wohnungen geschaffen werden könnten. Um dieses Potenzial auszuschöpfen, wurde 2024 mit einem gemeinsamen Kernteam des Ministeriums für Inneres und Königreichsbeziehungen, der Provinz Südholland und Aedes der nationale Ansatz optoppen entwickelt. Dieser Ansatz zielt darauf ab, optoppen zu erleichtern, auszuweiten und zu standardisieren. Und das aus gutem Grund. Bis 2024 haben sechzehn Wohnungsbaugesellschaften 131 Wohneinheiten durch Aufstockung realisiert; 1.209 Wohnungen befinden sich noch in der Entwicklung. Das ist nur ein Bruchteil dessen, was möglich ist. 

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Aufgrund des hohen Vorfertigungsgrades realisierte der ’Zug’ der Beteiligten vier Häuser pro Woche.

44 Sozialwohnungen

De Klapwiek in Rotterdam ist das erste Optop-Projekt der Stichting Ouderenhuisvesting Rotterdam. In den kommenden Jahren wird die SOR den derzeitigen Wohnungsbestand um weitere erschwingliche energieeffiziente Wohnungen erweitern. Dabei konzentriert sich die Gesellschaft auf Umwandlung, Hausteilung und -teilung, Neubau und Aufstockung. Zusätzlich zu den bestehenden lebensdichten Wohnungen von De Klapwiek wurden kürzlich insgesamt 44 Sozialwohnungen in Holzbauweise auf sechs und lokal auf fünf Ebenen gebaut. EGM architecten in Dordrecht zeichnete sowohl für den ursprünglichen als auch für den neuen Entwurf verantwortlich. 

Der Projektarchitekt Willeke Smit sagt: “In den 1990er Jahren wurde mit wenig Überschuss gebaut. Untersuchungen zeigten, dass das Dach von De Klapwiek eine einzige zusätzliche Schicht vertragen könnte, vorausgesetzt, es wurde in Leichtbauweise errichtet. Also entschieden wir uns gemeinsam mit SOR für eine Holzbauweise und beauftragten Dura Vermeer. Der Auftrag von SOR und der Bauaufsichtsbehörde lautete, eine hochwertige Konstruktion mit Charakter zu schaffen. Mit einer hellen Holzverkleidung aus wartungsarmem, thermisch modifiziertem Fraké und Fensterrahmen aus Holz ist uns das gelungen.” 

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Das neue Vordach verstärkt und erneuert das Aussehen des Gebäudes von 1992.

Das Aufstocken ist Maßarbeit. Smit: “Hier mussten wir mit einem leichten Bogen in der Fassade und Höhenunterschieden im Dach umgehen. Diese Form haben wir beibehalten. Durch die Aufstockung war es möglich, dem neuen Volumen ein Vordach zu geben, das das Erscheinungsbild des Gebäudes erneuert und aufwertet.” 

3D und 2D

Die neuen Holzbauwohnungen kommen aus der Fabrik und ruhen auf einem Stahlträger zur gleichmäßigen Gewichtsverteilung. Sie sind um einen hölzernen, schiffsbreiten 3d-Container, die Smartbox, herum aufgebaut, in dem die Installationen, das Bad und die Küche der Wohnungen untergebracht sind. Das Box-Konzept wurde von Dura Vermeer in seine Palette von Wohnkonzepten aufgenommen, und zwar in Form des ‘Blokje Op’ als hölzernes ‘Optop-Konzept’. Für die Klapwiek wurde diese Box von der Holzbaufirma De Groot Vroomshoop als Fertigteil geliefert und an das ursprüngliche Gebäude angebaut. DGV fertigte auch den CLT-Boden sowie die Wand- und Dachelemente in Holzrahmenbauweise in 2D für die Montage vor Ort. Der Aufzug wurde bis zum neuen Stockwerk verlängert. 

Smit: “Mit einem Fertighaus spart man nicht nur Bauzeit, sondern minimiert auch die Zahl der Baubewegungen auf der Baustelle. Und damit auch die Unannehmlichkeiten für die Bewohner, die während der Bauzeit in ihren Häusern bleiben konnten.” Der ’Zug’ der beteiligten Parteien realisierte vier Häuser pro Woche. Die gesamte Bauzeit betrug ein Jahr. Durch die Wahl von nachhaltig aufgearbeitetem Holz sowohl für die tragende Struktur als auch für das Dach, die Fensterrahmen und die Fassadenverkleidungen ist der größte Teil des verwendeten Materials nicht naturbelassen und/oder biobasiert. 

Midlife

Nach der erfolgreichen Realisierung von De Klapwiek sieht EGM ein großes Potenzial für neue Optionsprojekte. Das Architekturbüro bietet seinen Kunden daher die Möglichkeit eines so genannten Quick Scans. Smit: “Dabei recherchieren wir für den Bauherrn die räumliche Gestaltung, die städtebauliche Einbindung, die Qualität der Tragstruktur, die Anzahl der Wohnungen und die Lebensdauer der Anlagen seiner Immobilie. Ein Optop-Wohnhaus ist relativ teuer, da es sich um ein einstöckiges Gebäude handelt, das nicht so kompakt ist und bei dem die vorhandenen Installationen berücksichtigt werden müssen. Es ist ein echtes Einrichtungspuzzle. Die Erfahrung zeigt, dass in den meisten Fällen die Renovierung eines Gebäudes in der Mitte des Lebensalters aus Kostengründen ein guter Zeitpunkt ist, dies in Angriff zu nehmen.” Wer sich klug entscheidet, kann die Miet- oder Verkaufserlöse aus den zusätzlichen Wohnungen zur Verbesserung der bestehenden Immobilie verwenden. Und das ist vor allem für Eigentümer von 3- und 4-geschossigen Nachkriegswohnungen eine gute Nachricht.  

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