Großhändler für Uhrenteile unternimmt Schritte in Richtung Produktinnovation und Nachhaltigkeit
Dalupo, der größte Großhändler für Siebkomponenten und -systeme in den Niederlanden, will ausdrücklich mehr sein als nur ein Lieferant. Laut Gründer Hendrik Jan van Dalfsen liegt seine Stärke in kundenspezifischen Lösungen und kontinuierlicher Produktentwicklung.

Das in Teuge, Gelderland, ansässige Unternehmen begann 2010 als Importeur von Aluminiumprofilen und konzentrierte sich bald speziell auf Siebprofile. Nach und nach wurde das Sortiment um Gewebe, Eckstücke, Federn aus Edelstahl, Dichtungsbürsten und andere Teile erweitert.
Nicht nur die Lieferung ab Lager, sondern vor allem das Mitdenken mit dem Kunden steht im Mittelpunkt der Strategie. “Unser Schwerpunkt liegt auf der kontinuierlichen Entwicklung und Verbesserung von Produkten, die die Installation erleichtern oder die Benutzerfreundlichkeit erhöhen”, sagt Van Dalfsen. “So helfen wir den Händlern, effizienter zu arbeiten und ihre Kunden zufrieden zu stellen.”
Ein konkretes Beispiel für dieses Streben nach Innovation ist das 34-mm-Horseprofil mit dünner Lippe. Van Dalfsen: “Die Lippe oder der ‘Flansch’ ist der Teil des Profils, der in den Rahmen eintritt. Wenn die Lippe zu dick ist, kann der Drehteil des Fensters Schwierigkeiten beim Schließen haben, was zu unnötiger Reibung und Spannung führt. Mit der dünnen Lippe lösen wir dieses Problem: Die Fenster schließen sanfter und der Einbau ist einfacher, ohne dass die Festigkeit der Scheibe beeinträchtigt wird.”

Auch das Federstiftgehäuse wurde überarbeitet. “Wir haben uns bewusst dafür entschieden, das Federstiftgehäuse in eine Edelstahlversion umzuwandeln, um ein noch hochwertigeres Aussehen zu erhalten und um den Federstift aus Edelstahl etwas besser anzupassen”, sagt er. Das Design erhielt ein geripptes Langloch anstelle einer einfachen Bohrung und eine Endkappe aus Edelstahl. “Das macht die Montage des Federbolzens noch einfacher”, sagt er.”
Neben der Produktentwicklung wird auch der Nachhaltigkeit immer mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Ab Oktober 2023 wird schrittweise der Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) eingeführt, der Importeure verpflichtet, über CO₂-Emissionen aus der Produktion von Aluminiumprofilen zu berichten. Ab 2026 wird eine CO₂-Abgabe daran geknüpft sein.
Inzwischen hat Dalupo die erforderliche Genehmigung erhalten, um weiterhin Aluminiumprofile zu importieren. “Ein wichtiger Teil dieser Vorschriften ist, dass alle autorisierten Parteien für jedes Kilogramm Aluminium, das sie importieren, eine Lizenz erwerben müssen”, stellt Van Dalfsen klar. “Dieser obligatorische Erwerb von Lizenzen ist mit zusätzlichen Kosten verbunden und wird sich daher auf die Preise für Aluminiumprofile auswirken. Dalupo erfüllt damit jedoch die europäischen Vorschriften in vollem Umfang und wir werden dafür sorgen, dass unsere Händler stabile und zuverlässige Lieferungen erhalten.”

Die Innovationen und die strategische Ausrichtung des Unternehmens wurden Anfang 2026 auf der Polyclose-Messe in Gent vorgestellt. Laut Van Dalfsen bot die Veranstaltung eine hervorragende Gelegenheit, bestehende Beziehungen zu stärken und neue Kontakte zu knüpfen. “Polyclose war für uns eine hervorragende Gelegenheit zu zeigen, wie wir Händler mit intelligenten, nachhaltigen und benutzerfreundlichen Lösungen unterstützen.”

Mit gezielten Innovationen, der Berücksichtigung verschärfter europäischer Vorschriften und einem klaren Fokus auf kundenorientierte Produktentwicklung positioniert sich Dalupo nachdrücklich als mehr als nur ein Lieferant von Insektenschutzkomponenten. Das Unternehmen verbindet praxisnahe Verbesserungen im Produktsortiment mit Investitionen in nachhaltige und zukunftssichere Lösungen und will so gemeinsam mit Händlern und Partnern auf die sich verändernden Anforderungen im Insektenschutzbereich reagieren.
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